SRF-Halbjahresbilanz 2026: 36,3 Prozent Marktanteil im TV, 46,4 Prozent im Radio

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SRF-Halbjahresbilanz 2026: 36,3 Prozent Marktanteil im TV, 46,4 Prozent im Radio

SRF zieht eine positive Bilanz zum ersten Halbjahr 2026. Die TV-Sender erzielten mit einem Rekord-Marktanteil von 36,3 Prozent den höchsten Wert seit der Messumstellung 2013. Im Radio beträgt der Marktanteil 46,4 Prozent. Die eigenen digitalen Plattformen verzeichneten im Schnitt rund 4,1 Millionen Visits pro Tag. Linear wie online für grosses Interesse sorgten unter anderem die Berichterstattung zur Brandkatastrophe in Crans-Montana VS, die Heimweltmeisterschaft im Eishockey, die Fussball-WM sowie die Olympischen Winterspiele*.

Im ersten Halbjahr 2026 verzeichneten SRF 1, SRF zwei und SRF info einen Marktanteil von 36,3 Prozent, was dem höchsten Wert seit der Messumstellung 2013 entspricht. Dazu beigetragen haben unter anderem die Eishockey-WM in der Schweiz, die Gruppenspiele der Schweizer Nati an der Fussball-WM sowie die Olympischen Winterspiele.  

Zwischen 19.00 und 22.30 Uhr, der publikumsstärksten Sendezeit am Abend, behaupteten die TV-Sender von SRF mit einem Marktanteil von 44,2 Prozent ihre führende Position. Auch bei der Zielgruppe der 15- bis 29-Jährigen ist SRF mit einem Marktanteil von 39,1 Prozent (ganztags) respektive 42,1 Prozent (Hauptabend) marktführend. Insgesamt erreichten die TV-Sender von SRF pro Woche durchschnittlich 3,8 Millionen Personen respektive etwas mehr als zwei Drittel der fernsehschauenden Deutschschweizer Bevölkerung. 

Brandkatastrophe in Crans-Montana VS bewegt auf allen Kanälen 
Die Hauptausgabe der «Tagesschau» am 1. Januar 2026, Stunden nach der verheerenden Brandkatastrophe in der Silvesternacht in Crans-Montana VS, war mit durchschnittlich 1,025 Millionen Zuschauenden (Marktanteil 64,7 Prozent) die meistgesehene Informationssendung der ersten sechs Monate. Damit handelt es sich – ausserhalb der Pandemiejahre 2020 bis 2021, als das Informationsbedürfnis der Bevölkerung überdurchschnittlich hoch war – um die meistgesehene «Tagesschau»-Hauptausgabe seit der Messumstellung 2013. Die Sondersendung zur Brandkatastrophe, die SRF am 4. Januar kurzfristig anstelle der «Sports Awards» ausstrahlte, verfolgten im Schnitt 540’000 Zuschauende. Dies entspricht einem Marktanteil von 33,2 Prozent.  

Das Unglück bewegte auch in den Tagen danach auf allen Kanälen stark. Die entsprechenden Liveticker zwischen dem 1. und dem 20. Januar auf srf.ch und in der SRF News App verzeichneten insgesamt 5,2 Millionen Visits. Der Neujahrstag nach der Katastrophe war mit über 1,2 Millionen Zugriffen zudem der nutzungsstärkste Tag der SRF News App der ersten sechs Monate. 

Über das gesamte Halbjahr hinweg sahen im Schnitt 604’000 Personen die Hauptausgabe der «Tagesschau». Der Marktanteil von 53,6 Prozent entspricht dem zweithöchsten Wert ausserhalb der Pandemiejahre 2020 bis 2021. Die SRF News App erzielte in den ersten sechs Monaten mit rund 699’000 täglichen Visits im Schnitt einen neuen Höchstwert.  

Eishockey- und Fussball-Nati ziehen die Massen vor die Bildschirme 
Die herausragenden Leistungen der Eishockey-Nati an der WM im eigenen Land sorgten für rekordhohe Quoten: Das Finalspiel der «Eisgenossen» gegen Finnland verfolgten durchschnittlich 1,317 Millionen Zuschauende (Marktanteil 66,5 Prozent). Es ist damit die meistgeschaute Sendung im ersten Halbjahr 2026 und gleichzeitig das meistgeschaute Eishockeyspiel seit der Messumstellung 2013. Die Online-Angebote rund um die Eishockey-WM verzeichneten über 13 Millionen Visits, die Livestreams erzielten knapp sieben Millionen Starts.  

Für starke Einschaltquoten sorgten ebenso die Vorrundenspiele der Schweizer Fussball-Nati an der WM in Kanada, Mexiko und den USA. Die Begegnungen mit Kanada, Bosnien-Herzegowina und Katar sahen im Schnitt 1,079 Millionen, 1,058 Millionen beziehungsweise 994’000 Zuschauende. Das entspricht einem Marktanteil von 67,7 Prozent, 69,6 Prozent respektive 64,0 Prozent.  

Grosses Interesse bekundete das Publikum auch am Wintersportangebot von SRF: Bei der Abfahrt der Männer in Wengen fieberten im Schnitt 985’000 Skifans mit (Marktanteil 83,1 Prozent). Das ist der zweithöchste Wert für eine Lauberhorn-Abfahrt seit 2013.  

Die Berichterstattung zu den Olympischen Winterspielen in Milano Cortina stiess ebenfalls auf grossen Anklang. Über alle 16 Sendetage verfolgten durchschnittlich 228’000 Personen das rund 216-stündige SRF-Olympiaprogramm auf SRF zwei. Dies entspricht einem Marktanteil von 30,6 Prozent – einem Bestwert für Olympische Spiele seit der Messumstellung 2013. Das Onlineangebot wurde mit über 35 Millionen Visits und über 24 Millionen Livestream-Starts stärker genutzt als bei vergangenen Olympischen Spielen. Insbesondere die Abfahrtsrennen im Ski Alpin sorgten für hohe Einschaltquoten: Die Abfahrt der Männer verfolgten im Durchschnitt 907’000 Zuschauende bei einem Marktanteil von 81,9 Prozent; die Abfahrt der Frauen zog im Mittel 823’000 Personen an, was einem Marktanteil von 74,7 Prozent entspricht. 

«SRF DOK» und Zürcher Tatort überzeugen das Publikum  
Auf grosses Interesse stiessen im TV die «SRF DOK» «Neuanfang in der Karibik – Feierabends Familiensaga geht weiter» mit im Schnitt 535’000 Zuschauenden (Marktanteil 37,0 Prozent) sowie «Überrannt – Overtourism in der Schweiz» mit durchschnittlich 376’000 Zuschauenden (Marktanteil 31,4 Prozent). Im TV ebenfalls viel Beachtung fand der Zürcher Tatort «Könige der Nacht» mit im Schnitt 420’000 Zuschauenden und einem Marktanteil von 31,3 Prozent. Beliebt war auch «Mona mittendrin»: Die vergangene Staffel sahen im ersten Halbjahr 2026 im TV durchschnittlich 357'000 Personen (Marktanteil von 25,2 Prozent), online verzeichnete sie knapp 500'000 Starts.  

Die 17. Staffel von «Auf und davon» überzeugte im ersten Halbjahr 2026 sowohl im TV als auch online. Im TV verfolgten im Schnitt 574’000 Personen pro Folge die Auswandererserie. Die meistgesehene Folge der 17. Staffel sahen im Schnitt 645’000 Zuschauende (Marktanteil 41,5 Prozent). Online verzeichnete die aktuelle Staffel rund 955’000 Streaming-Starts. Online auf viel Interesse stiess auch die «rec.»-Reportage «Bauarbeiter: Primitiv und ungebildet?», die auf Play SRF und YouTube insgesamt über 1 Million Streaming-Starts verzeichnete. 

Beliebte Unterhaltungsformate: «Happy Day» und «SRF bi de Lüt – Winterhüttengeschichten» im TV, «Shaolin Challenge» online 
Wiederum viel Beachtung fand beim Publikum die «Happy Day»-Sendung vom 11. April mit rund 648’000 Zuschauenden und einem Marktanteil von 46,2 Prozent. Auch die sechste Staffel von «SRF bi de Lüt – Winterhüttengeschichten» erfreute sich mit im Schnitt 536’000 Zuschauenden (Marktanteil 35,3 Prozent) grosser Beliebtheit. Die vier Folgen der zweiten Staffel der Reisesendung «Zwei Reisen» schauten im TV im Schnitt 422’000 Personen (Marktanteil 30,0 Prozent). 

Die erfolgreichsten Nicht-Sportsendungen auf SRF zwei waren das erste und zweite Halbfinal des «Eurovision Song Contests» (ESC) mit durchschnittlich 189'000 beziehungsweise 283'000 Zuschauenden sowie Marktanteilen von 19,4 Prozent beziehungsweise 26,6 Prozent. 

Online wusste insbesondere die neue Doku-Serie «Shaolin Challenge» zu überzeugen: Die sechs Folgen der ersten Staffel verzeichneten auf Play SRF insgesamt rund 614’000 Starts. Es ist damit das bislang zweiterfolgreichste Unterhaltungsformat auf der SRF-Onlineplattform. 

Fast die Hälfte der Radiohörenden nutzt täglich einen SRF-Radiosender 
46,4 Prozent beträgt der Marktanteil von Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF 3, Radio SRF 4 News, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF Virus im ersten Halbjahr 2026. Wochentags zwischen 06.00 und 09.00 Uhr, der zuhörerstärksten Zeit des Tages, wählten durchschnittlich 48 Prozent aller Radiohörenden in der Deutschschweiz einen Sender der SRF-Radiofamilie. Radio SRF 1 bleibt mit 22,5 Prozent Marktanteil Marktführer in der Deutschschweiz. 56 Prozent der Radiohörenden schalteten wöchentlich einen SRF-Radiosender ein. Die «Rendez-vous»-Ausgabe um 12.30 Uhr erreichte wochentags im Schnitt 398’000, das «Echo der Zeit» um 18.00 Uhr im Schnitt 238’000 Hörende. Dies entspricht einem Marktanteil von 43,1 respektive 28,2 Prozent.

Detailliertere Informationen zur SRF-Halbjahresbilanz 2026 inklusive Tabellen und Quellenangaben zu den einzelnen Zahlen finden Sie hier.

Eine umfassende Übersicht zu Zuschauerzahlen und Marktanteilen einzelner Sendungen ist in den Sendungslisten SRF 1 und SRF zwei abrufbar. 

*Die Zahlen zur TV-Nutzung in dieser Medienmitteilung beziehen sich ausschliesslich auf TV-Plattformen und beinhalten, anders als in den vergangenen Halbjahres- und Jahreszahlen, nicht die Nutzung auf eigene Onlineplattformen (wie z.B. «Live TV» auf srf.ch und auf Play SRF).

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Publiziert am
Freitag, 17. Juli 2026

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