«Puls»: Pränatale Diagnostik – Eltern im Dilemma
Die pränatale Diagnostik liefert seit den 1950er-Jahren immer präzisere Resultate, ist aber nicht unfehlbar. Was tun, wenn man sich während der Schwangerschaft dafür entschieden hat, der Befund aber nicht wie erhofft ausfällt? «Puls» zeigt, wie Eltern mit schwierigen Entscheidungen umgehen. Die Sendung wird von Tama James-Vakeesan moderiert.

Nach der Diagnose – Was anfangen mit einem negativen Resultat?
Das Resultat einer pränatalen Diagnose kann weitreichende, belastende Folgen haben: Wie weiter nach einem auffälligen Befund? Soll die Schwangerschaft fortgesetzt oder abgebrochen werden? Sind weitere invasive Tests nötig? «Puls» begleitet Paare, die als werdende Eltern erfahren haben, dass ihr ungeborenes Kind nicht gesund sein wird. Darunter Géraldine und Joel aus Bern, bei deren Sohn im Ultraschall Klumpfüsse festgestellt wurden.
Pränatale Diagnostik – Fluch oder Segen?
Die Ursprünge der Untersuchungen am ungeborenen Leben liegen in den 1950er-Jahren. Seither hat sich die Verlässlichkeit der Resultate stetig verbessert, was den Umgang mit der Pränataldiagnostik aber nicht vereinfacht hat. Denn sie birgt nicht nur medizinische Fragen, sondern wirft auch ethische und moralische Konflikte auf.
Ausstrahlung: Montag, 2. Februar 2026, 8.00 Uhr, Play SRF und 21.10 Uhr, SRF 1