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Kultur

Tilman Lingner gewinnt für SRF DOK den real21-Medienpreis

Tilman Lingner erhält für seinen SRF DOK «Kampf ums Land – Schweizer Siedler in Chile» den real21-Medienpreis. Seine Dokumentation gibt einen Einblick in den Landstreit zwischen aus der Schweiz stammenden Siedlern und der indigenen Mapuche-Bevölkerung.

Intranet Symbolbild für Preise und Auszeichnungen, Pokal

In der Nacht vom 4. Januar 2013 dringen Mapuche Indianer in die Farm des Schweizer Ehepaars Luchsinger-Mackay ein. Es folgt ein Schusswechsel, das Haus brennt, das Ehepaar kommt in den Flammen um. Der Landstreit zwischen europäischen Siedlern und der indigenen Bevölkerung von Chile ist am Tiefpunkt angelangt. Tilman Lingner hat für den SRF DOK «Kampf ums Land – Schweizer Siedler in Chile» diesen Landstreit aufgearbeitet und wurde nun dafür mit dem real21-Medienpreis ausgezeichnet.

Der Jury gefiel, wie die Dokumentation von Tilman Lingner in die verschiedensten Welten und Lebensweisen der am Landkonflikt beteiligten Schweizer Farmer und des Mapuche Volkes eintaucht. Der Film sei bildstark und liesse ein vertracktes Problem verstehen, das vor über 100 Jahren begann und noch heute ungelöst sei.

Tilman Lingner arbeitet seit 2012 für das SRF-Wirtschaftsmagazin «ECO». Seine Reportage «Kampf ums Land – Schweizer Siedler in Chile» ist auf Play SRF verfügbar.

Der Verein «real21 – die Welt verstehen» wird gemeinsam vom MAZ – Die Schweizer Journalistenschule und Alliance Sud, der Denkfabrik der Schweizer Entwicklungsorganisationen getragen. Unterstützt und gefördert wird die Berichterstattung in Deutschschweizer Medien über Themen der globalen Entwicklung.

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