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Stellungnahme zum Artikel in der «Weltwoche»

In der «Weltwoche» vom 18. August 2016 äussert sich Kurt W. Zimmermann im Artikel «Der Sonnenschutzfaktor der SRG» despektierlich über die Mitarbeitenden und das Programm von SRF. Eine Replik von SRF-Chefredaktor Tristan Brenn.

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Im Sommer sind einige Sendungen von SRF nicht im Programm, darunter «Rundschau», «Arena» oder «Kassensturz». Diese Tatsache hat Kurt W. Zimmermann in der letzten «Weltwoche» zu einem polemischen Artikel bewogen. Wörtlich: Statt ihrem Informationsauftrag nachzukommen, seien die SRF-Journalisten «reglos auf dem Rücken» am Strand gelegen. Der Terror in Nizza, der Putsch in der Türkei, die Anschläge in Bayern, das ganze brisante Weltgeschehen fand für die SRF-Journalistinnen und -Journalisten nicht statt, denn «sie waren am Strand, an der Adria, auf Mallorca und an der Côte d'Azur.» Die Aussagen von Kurt W. Zimmermann sind unwahr und boshaft. Das Gegenteil ist der Fall.

 

Ob beim Terroranschlag in Nizza, dem Putschversuch in der Türkei, ob beim Brexit oder dem blutigen Amoklauf von München: SRF war rasch und mit vielen Sondersendungen und verlängerten Newssendungen on air. Engagierte Journalistinnen und Journalisten haben für das Publikum Sonderschichten geleistet, haben während der Nacht Spezialsendungen für den Morgen danach produziert, haben für die «Tagesschau» und «10vor10» fundiert und mit Engagement das Geschehen in monothematischen Sendungen aufbereitet. Viele Mitarbeitende haben ihre Ferien unterbrochen, wie zum Beispiel Moderator Jonas Projer, der trotz «Arena»-freier Zeit für eine Türkei-Sondersendung im Studio stand.

 

Zimmermann hat in einem Punkt Recht: Es gehört zum Auftrag von SRF, jederzeit qualitativ hochstehenden Informationsjournalismus zu gewährleisten. Das war auch im brisanten Sommer 2016 der Fall.
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