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Stellenabbau bei SRF: Umsetzung der ersten Etappe

Aufgrund der wegbrechenden Werbeeinnahmen und für die digitale Transformation führt SRF bis Ende 2021 in zwei Etappen einen Stellenabbau durch. Der erste Teil dieser Personalmassnahmen wird ab sofort umgesetzt. Dabei werden 19 Vollzeitstellen über Entlassungen und Beschäftigungsgradreduktionen abgebaut. Der grösste Teil des Stellenabbaus kann über natürliche Fluktuation sowie Pensionierungen und Frühpensionierungen umgesetzt werden.

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Im vergangenen Oktober hat SRF wegen der rückläufigen Werbeeinnahmen und der Transformation Sparpläne verbunden mit Personalmassnahmen angekündigt (Medienmitteilung vom 6.10.2020). Wie geplant wird die erste Etappe dieser Personalmassnahmen im Januar durchgeführt. Dabei werden insgesamt 84 Stellen abgebaut und im Verlauf der kommenden Monate 110 neue, für die digitale Transformation benötigte Stellen aufgebaut. Ein Grossteil des Stellenabbaus kann über natürliche Fluktuation und Pensionierungen respektive Frühpensionierungen realisiert werden. Trotzdem kommt es zu Kündigungen sowie Beschäftigungsgradreduktionen im Umfang von 19 Vollzeitstellen.

Ursprünglich war SRF für Januar von einem Abbau von 66 Stellen ausgegangen, davon 25 über Kündigungen. Aufgrund der höheren Fluktuation können nun insgesamt 84 Stellen abgebaut werden, Kündigungen und Beschäftigungsgradreduktionen sind im Umfang von 19 Vollzeitstellen vorgesehen. Gleichzeitig ist auch der Bedarf an neuen Mitarbeitenden in einigen Bereichen – beispielsweise in der Technologie – höher als angenommen. Dadurch erhöht sich der Stellenaufbau auf 110 Vollzeitstellen, geplant war ein Aufbau von 89 Vollzeitstellen. Insgesamt bleiben die Veränderungen durch den Stellenab- und -aufbau SRF-weit in etwa gleich hoch wie geplant.

Für Herbst 2021 ist die zweite Etappe der Personalmassnahmen vorgesehen. Zu diesem Zeitpunkt werden bei SRF voraussichtlich weitere 145 Stellen abgebaut.

Zur Abfederung der Personalmassnahmen kommt der Sozialplan der SRG zum Einsatz. Ergänzend als Begleitmassnahmen sind Anreize für Frühpensionierungen, Möglichkeiten für Umschulungen innerhalb der SRG sowie – mit Unterstützung eines externen Partners – eine verstärkte Begleitung von gekündigten Mitarbeitenden geplant. 

Ergänzung 18. Januar 2021, 18.15 Uhr: Die betroffenen Mitarbeitenden werden ab heute informiert. 

 

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