SRF schickt Manoush Toth zum «Eurovision Young Musicians»-Wettbewerb

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SRF schickt Manoush Toth zum «Eurovision Young Musicians»-Wettbewerb

Im Rahmen der Förderung von Schweizer Musiktalenten bei SRF nimmt Manoush Toth am diesjährigen «Eurovision Young Musicians»-Wettbewerb teil. Die 19-jährige Klassik-Nachwuchsmusikerin tritt in der Finalshow am Samstag, 6. Juni 2026, im armenischen Eriwan auf. SRF begleitet den internationalen Contest im TV, im Radio und online.

SRF sendet auch 2026 ein Klassik-Nachwuchstalent an den internationalen Musikwettbewerb «Eurovision Young Musicians» (EYM). Manoush Toth konnte die vierköpfige Fachjury an der Schweizer Vorauswahl mit ihrem Auftritt am Klavier überzeugen. Als eine von elf Finalteilnehmenden wird Manoush Toth am 6. Juni 2026 als Solistin im «Armenian National Opera and Ballet Theatre» in Eriwan AM auftreten. 

Klassik-Nachwuchstalent am Klavier 
Die 19-jährige Manoush Toth aus Basel spielt seit ihrem dritten Lebensjahr Geige und entdeckt mit acht Jahren das Klavier für sich, das seither zu ihrem Hauptinstrument geworden ist. Derzeit absolviert sie ihren Master an der Hochschule für Musik Basel FHNW. Ihre Konzerte führten sie bereits quer durch Europa und bis nach Brasilien. Sie ist sowohl als Solistin aktiv wie auch im Trio Toth mit ihren beiden Geschwistern – Anatol (22), Geige, und Anouk (16), Cello. Am «Eurovision Young Musicians»-Wettbewerb tritt Manoush Toth als Klaviersolistin auf.  

Manoush Toth: «Ich bin stolz und dankbar, dass ich SRF in Armenien vertreten darf. Ich freue mich sehr darauf, die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer kennenzulernen, die die gleiche Liebe zur Musik teilen wie ich. Es bedeutet mir viel, auf dieser wichtigen Bühne das Klavierkonzert der noch immer unterschätzten Clara Schumann zu präsentieren.» 

Zum Schweizer Auswahlverfahren 
Um das Klassiktalent zu finden, wurden Schweizer Musikhochschulen und Konservatorien, das Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester SJSO sowie der Schweizerische Jugendmusikwettbewerb ins Boot geholt. Diese haben geeignete Talente vorgeschlagen, die sich per Video bei SRF bewarben. Nach einer redaktionellen Vorauswahl wurden sieben junge Musizierende verschiedener Instrumentengruppen zu einem Vorspiel in die Radiohall im SRF-Campus in Zürich-Leutschenbach eingeladen. Die externe Fachjury bestand dieses Jahr aus der Fagottistin Valeria Curti, dem Pianisten Oliver Schnyder, der Geigerin Meret Lüthi und der Klassik-Influencerin Sumina Studer.   

Das Verdikt der Fachjury zugunsten Manoush Toths war klar: «Manoush hat die Jury auf der ganzen Linie überzeugt. Sie ist pianistisch bereits ausserordentlich weit, technisch souverän und interpretiert klanglich höchst differenziert. Sie kann das Klavier singen lassen, aber ebenso sprechend gestalten. Bereits heute zeigt sich in ihr eine kompromisslose Künstlerinnenpersönlichkeit mit pointierter Haltung. Dabei vermag sie nicht nur fein zu nuancieren, sondern auch virtuos und mit grosser Entschiedenheit zuzupacken», so Oliver Schnyder im Namen der Jury.  

Über den «Eurovision Young Musicians»-Wettbewerb 
Der internationale Wettbewerb für Nachwuchs-Klassiktalente wird alle zwei Jahre von der European Broadcasting Union (EBU) ausgerichtet, die auch den «Eurovision Song Contest» durchführt. Der «Eurovision Young Musicians»-Wettbewerb bietet jungen Klassiktalenten im Alter zwischen 12 und 21 Jahren eine grosse internationale TV-Bühne mit professionellem Orchester. Bei der letzten Austragung 2024 ging der junge Euphoniumspieler Valerian Alfaré für SRF an den Start.  

«Das Fördern von musikalischen Talenten aus allen Genres liegt uns am Herzen», betont Theresa Beyer, Angebotsverantwortliche Musik bei SRF Kultur. «Deshalb haben wir 2026 die Talentförderung nochmals ausgebaut. Ich freue mich sehr, dass wir Manoush Toth in den kommenden Monaten intensiv begleiten und ihr gemeinsam mit der EBU eine grosse TV-Bühne bieten können.» 

Das Finale ist am 6. Juni 2026 im armenischen Eriwan – SRF überträgt live im TV, im Radio und online und dokumentiert Manoush Toths Weg nach Eriwan. Weitere Infos folgen zu einem späteren Zeitpunkt. 

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Publiziert am
Montag, 13. April 2026

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