Schwerpunktwoche bei «Schweiz aktuell»: Wenn das Naherholungsgebiet zur Kampfzone wird
Dichtestress in den Naherholungsgebieten: Rund um die Region Zürich verkommen Seen, Wälder und Berge immer mehr zur Kampfzone der Ausflügler. Biker, Wanderer, Schwimmer und Fischer geraten einander in die Quere. Konflikte und behördliche Massnahmen sind die Folge. «Schweiz aktuell» widmet dieser Thematik ab Montag, 28. August 2017, eine Schwerpunktwoche.

Die Naherholungsgebiete rund um Zürich geraten durch das rasante Bevölkerungswachstum immer mehr unter Druck. Im grössten Ballungszentrum der Schweiz leben 1,5 Millionen Menschen. Bis 2040 werden es gar 1,8 Millionen sein. Ob am See, im Wald oder auf den Hausbergen rund um Zürich, überall tummeln sich die Erholungssuchenden.
Abfallberge und Verkehrschaos
Dabei kommen sich Biker, Wanderer, Schwimmer und Fischer immer mehr in die Quere. Statt Ruhe und Entspannung gibt es Verkehrschaos, Abfall, Lärm und Schäden an Flora und Fauna. Was unternehmen Gemeinden, Städte und Kanton, damit genug Platz für Freizeitaktivitäten bleibt und die Natur nicht unter die Räder kommt? Die Nachrichtensendung «Schweiz aktuell» geht in der Schwerpunktwoche «Kampfzone Naherholungsgebiet» ab Montag, 28. August 2017, diesen Fragen nach.
Kampf und Krampf
In ausführlichen Reportagen wird gezeigt, wie die Ranger im Sihlwald gegen illegale Biketrails kämpfen, wie sich die Stadt Uster am Greifensee mit Ausflügler-Horden und Abfallbergen abmüht und wie am Uetliberg um die Nutzung des Zürcher Hausbergs gestritten wird. Moderator Michael Weinmann meldet sich zudem live von verschiedenen Naherholungsgebieten rund um Zürich und unterhält sich mit Experten über die Auswirkungen der Freizeitgesellschaft auf die Region.