«Heldin» mehrfach beim Schweizer Filmpreis 2026 ausgezeichnet

Kultur

«Heldin» mehrfach beim Schweizer Filmpreis 2026 ausgezeichnet

Mehrfache Auszeichnungen für den SRF-Koproduktionsfilm «Heldin»: Der Film gewinnt bei der 29. Verleihung des Schweizer Filmpreises 2026 im Kongresshaus Zürich am 27. März den Preis als «Bester Spielfilm». Zudem gewinnt Petra Volpe mit «Heldin» den Preis «Bestes Drehbuch» und Jacques Kieffer, Gina Keller und Marco Teufen den Preis «Bester Ton». Zwei weitere Preise gehen an die SRF-Koproduktion «Bagger Drama» und ein weiterer Preis an die SRF-Koproduktion «Stiller».

Der begehrte Preis in der Kategorie «Bester Spielfilm» geht in diesem Jahr an die SRF-Koproduktion «Heldin». Der Film von Petra Volpe greift das hochaktuelle Thema des Pflegekräftemangels in der Schweiz und weltweit auf. Schauspielerin Leonie Benesch verkörpert im Film die Pflegefachperson Floria, die zwischen den alltäglichen Herausforderungen einer unterbesetzten Pflegestation und dem Anspruch an ihre eigene Arbeit an ihre Grenzen stösst.  

Drehbuchautorin Petra Volpe gewinnt zudem den Preis der Kategorie «Bestes Drehbuch». Ausserdem erhalten Jacques Kieffer, Gina Keller und Marco Teufen für «Heldin» den Preis «Bester Ton». «Heldin» ist eine Produktion von Lukas Hobi und Reto Schaerli von Zodiac Pictures in Koproduktion mit SRF. 

«Heldin» wird mit neuem «Box Office Quartz» ausgezeichnet 
Der Schweizer Filmpreis hat eine neue Kategorie geschaffen und zeichnet damit 2026 erstmals den publikumsstärksten Schweizer Kinofilm aus. Der «Box Office Quartz» geht jeweils an den Film, der im Vorjahr die meisten Kinoeintritte verzeichnete. Im Jahr 2025 war dies «Heldin» von Petra Volpe mit 207’363 Kinoeintritten. 

SRF-Koproduktionen gewinnen drei weitere Preise 
Zwei weitere Preise erhält die SRF-Koproduktion «Bagger Drama» von Regisseur Piet Baumgartner: Die Auszeichnung «Beste Darstellerin» geht an Bettina Stucky und «Bester Darsteller» an Phil Hayes. Die beiden spielen im Familiendrama das Ehepaar Conny und Paul, dessen Familienidylle durch den Tod der Tochter auseinanderbricht. «Bagger Drama» wurde von der Dschoint Ventschr Filmproduktion in Koproduktion mit SRF produziert. 

Den Preis «Beste Nebendarstellung» erhält Sven Schelker für seine Rolle als Anatol in der SRF-Koproduktion «Stiller». Der Literaturklassiker von Max Frisch aus dem Jahr 1954 wurde erstmals von Regisseur Stefan Haupt verfilmt. «Stiller» ist eine Gemeinschaftsproduktion von C-Films und Walker+Worm GmbH in Koproduktion mit SRF, SRG SSR, Studiocanal und dem Bayerischen Rundfunk. 

Programm auf SRF 
Auch in diesem Jahr nehmen SRF, RTS und RSI den Schweizer Filmpreis zum Anlass, den Filmschaffenden eine Bühne zu geben. Am Freitag, 27. März 2026, präsentiert Wasiliki Goutziomitros neben Julie Evard (RTS) und Debora Gabaglio (RSI) ab 23.45 Uhr die Highlights der diesjährigen Preisverleihung auf SRF zwei. Begleitend gibt es an dem Abend auf SRF zwei eine Sonderprogrammierung mit dem 2023 preisgekrönten Film «Drii Winter». Die weiteren Highlights im Programm finden Sie in dieser Medienmitteilung.  

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Publiziert am
Freitag, 27. März 2026

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