Sandro Brotz wechselt zu Blick
Der langjährige SRF-Journalist und Moderator Sandro Brotz verlässt SRF Ende Januar 2027 und wechselt zu Blick. Dort wird er einen multimedialen Video-Podcast aufbauen und moderieren.

Sandro Brotz kam im Juni 2012 zu SRF und übernahm die Moderation der politischen Hintergrundsendung «Rundschau». Ab 2014 war er zusätzlich deren stellvertretender Redaktionsleiter. Von 2017 bis 2019 moderierte er zudem den «Rundschau Talk». Im Mai 2019 wechselte er zur «Arena», die er seither als Moderator und stellvertretender Leiter prägt.
Der 56-jährige Zürcher ist seit mehr als drei Jahrzehnten journalistisch tätig. Vor seinem Wechsel zu SRF arbeitete er in verschiedenen Redaktions- und Führungsfunktionen bei Ringier, Radio 1 und den AZ Medien. Seine journalistische Laufbahn begann 1988 bei einer Lokalzeitung und führte ihn anschliessend zu verschiedenen Radio- und Fernsehstationen.
Bei Blick wird Brotz einen multimedialen Video-Podcast lancieren und moderieren, der mehrmals pro Woche die wichtigsten Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft einordnet. Die Möglichkeit, ein journalistisches Format von Grund auf mitzuentwickeln, gab den Ausschlag für seinen Wechsel.
Die «Arena» wird Sandro Brotz voraussichtlich noch bis Mitte Januar 2027 moderieren.
«Nach 14 grossartigen Jahren bei SRF werde ich einen Ort verlassen, der mich journalistisch und persönlich geprägt hat wie kaum eine andere Stelle. Ich bedanke mich herzlich bei den Kolleginnen und Kollegen der ‹Arena›-Redaktion sowie im gesamten Haus für unvergessliche Momente. Nun bietet sich mir bei Ringier die einzigartige Möglichkeit, mit einem eigenen Video-Podcast ein neues Talk-Format für Blick zu lancieren. Diese Chance möchte ich nutzen und freue mich darauf», sagt Sandro Brotz.
Die Chefredaktion dankt Sandro Brotz für sein langjähriges Engagement und würdigt ihn als Journalisten und Moderator, der die politischen Informationsformate des Unternehmens über viele Jahre mitgestaltet hat:
«Sandro Brotz hat die SRF-Formate ‹Arena› und ‹Rundschau› über viele Jahre entscheidend geprägt», sagt Ursula Gabathuler, Co-Leiterin Information. «Mit seiner hartnäckigen, sachlichen und zugleich pointierten Gesprächsführung macht er komplexe politische Themen einem breiten Publikum zugänglich. Er steht für kritischen Journalismus und eine lebendige politische Diskussionskultur. Für sein grosses Engagement, seine journalistische Leidenschaft und seinen Beitrag zu einem starken Service public danken wir ihm herzlich und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg.»