angle-left Mano Khalils «Der Imker» gewinnt in München die Auszeichnung Viktordok.deutsch 2013

Mano Khalils «Der Imker» gewinnt in München die Auszeichnung Viktordok.deutsch 2013

Mano Khalil hat am Dienstag, 14. Mai 2013, am DOK.fest in München für seinen Film «Der Imker» die Auszeichnung Viktordok.deutsch erhalten. Für die Kategorie DOK.deutsch waren zehn Filme nominiert, die sich thematisch und geographisch vorwiegend mit dem deutschsprachigen Raum auseinandersetzen. Der Film entstand im Rahmen des Pacte de l‘audiovisuel, den die SRG SSR mit dem schweizerischen Filmförderungsverbund geschaffen hat.

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Der 1996 in die Schweiz geflüchtete syrische Kurde Mano Khalil hat am Dienstag, 14. Mai 2013, am Internationalen Dokumentarfilmfestival in München, DOK.fest, bereits den zweiten Preis erhalten für seinen Film «Der Imker». Insgesamt waren zehn Filme nominiert für die Auszeichnung DOK.deutsch 2013. Der Bayerische Rundfunk hat den Preis gestiftet.

 

Die Jury begründete ihren Entscheid wie folgt: «Der Regisseur Mano Khalil hat die richtige Form, die richtigen Bilder und den richtigen Protagonisten gefunden, für dessen Tragödie es vielleicht einen Ausweg gibt. Denn Ibrahim ist Imker – auf seiner Flucht durch die türkischen Berge wurde das eine hilfreiche Tarnung. Nachdem er in die Schweiz auswandern musste, wird er dort zu Hilfsarbeiten verpflichtet. Nun gilt es zu beweisen, dass er pensionsberechtigt ist. Der geopolitische Zufall, dass Ibrahim in der Schweiz lebt, ist für die filmische Form ein Glücksfall. Ein optimales Land für topografische Spiegelungen mit der Türkei und die Verbindung der extremsten kulturellen Widersprüche. Der Regisseur Mano Khalil verliert niemals die hohe emotionale Kompetenz seines Helden aus den Augen. Im Gegenteil: Sie wird zum zentralen Motiv eines höchst humanitären und humanistischen Dokumentarfilms, in dem wir nebenbei erfahren, dass Bienen nicht nur Honig, sondern auch Inspiration spenden können.»

 

Anfangs Jahr wurde «Der Imker» des bereits vielfach preisgekrönten Regisseurs an den Solothurner Filmtagen mit dem Prix de Soleure ausgezeichnet.
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