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Kultur

Drei Filmpreise für Doku-Koproduktionen von SRF

Bei der Verleihung des diesjährigen Schweizer Filmpreises wurden drei Doku-Koproduktionen von SRF ausgezeichnet. Als «Beste Darstellerin» wurde «Wilder»-Darstellerin Sarah Spale für ihre Rolle in «Platzspitzbaby» geehrt.

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Der Preis für den «Besten Dokumentarfilm» ging dieses Jahr an Milo Rau mit «Das neue Evangelium». Der Film ist als eine Art Neuinterpretation der Bibel zu verstehen und zeigt Jesus als Sozialrevolutionär und Widerstandskämpfer im 21. Jahrhundert, der gegen die ausbeuterischen Verhältnisse auf italienischen Tomatenfeldern kämpft. Mitgewirkt haben im Film Geflüchtete, Aktivisten und Bürgerinnen der süditalienischen Stadt Matera.

Des Weiteren erhielt Thaïs Odermatt für «Amazonen einer Grossstadt» den Preis für den «Besten Abschlussfilm» und Alice Schmid wurde für die Filmmusik in «Burning Memories» gewürdigt. Alle drei Dokumentarfilme wurden im Rahmen des «Pacte de l'audiovisuel» mit SRF koproduziert.

Sarah Spale, Hauptdarstellerin aus der SRF-Krimiserie «Wilder», wurde für ihre Rolle als Sandrine in «Platzspitzbaby» ausgezeichnet. Der Film über die Zürcher Drogenszene von Pierre Monnard wurde von der SRG koproduziert.

In der Fiktion gingen die Hauptpreise an «Schwesterlein» von Stéphanie Chuat und Véronique Reymond. Der Spielfilm über Geschwisterliebe wurde von RTS und der SRG koproduziert.

Aufgrund der coronabedingten Schutzmassnahmen fand die Preisverleihung ohne Publikum in einem RTS-Studio in Genf statt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Mireille Jaton – mit einer Eröffnungsansprache von Bundesrat Alain Berset. Die Nominierten wurden live zugeschaltet.

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srf.ch/schweizerfilmpreis

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