«True Life» zeigt die privaten Geschichten der «True Talk»-Persönlichkeiten – Ganz nah und «true»
Raus aus dem Studio, rein ins Leben. In der Doku-Reihe «True Life» werden Protagonisten aus «True Talk» besucht, die tagtäglich mit Vorurteilen in ihrem persönlichen Umfeld zu kämpfen haben. Sie erzählen aus ihrem Leben und geben dem Publikum so exklusive Einblicke in ihre Gedankenwelt.

Was spürt der 23-jährige, querschnittgelähmte Simon Hitzinger beim Sex? Wie meistert die Dragqueen Ennia Face ihren ersten grossen Bühnenauftritt? Was sagt die Mutter der Pornodarstellerin Aviva Thoma zum Beruf ihrer Tochter? Solchen und weiteren spannenden Fragen geht «True Life» auf den Grund.
Die erste Folge handelt vom 25-jährigen Rollstuhlfahrer Simon Hitzinger. Vor sieben Jahren ist er an einer Party aus zwölf Metern Höhe von einem Balkon gestürzt. Seither sind zwei Drittel seines Körpers gelähmt. Er hat nicht nur gelernt, sich mit dem Rollstuhl durchs Leben zu bewegen, sondern auch mit seinen heftigen Schmerzen, die ihn tagtäglich begleiten, umzugehen. Mit seiner offenen und wunderbar unkomplizierten Art erzählt er davon, dass auch er zu Beginn an Suizid gedacht habe. Er habe sich nun aber für das Leben entschieden und dafür, es ganz bewusst und in vollen Zügen auszukosten.
«Aus unserer ‘True Talk’-Community sind einige neugierige Anfragen von Zuschauern gekommen, welche mehr über die Protagonisten erfahren wollten», erklärt Ilona Stämpfli, SRF-Projektleiterin und Realisatorin der Doku-Reihe. Daher war es schnell klar, dass einige Protagonisten ausserhalb des Studios in ihrem persönlichen Umfeld mit der Kamera begleitet und die Themen vertieft werden. «Wir sind stolz auf die ersten Sendungen und freuen uns bereits jetzt auf das Feedback des jungen Publikums.»
Zu sehen sind die wöchentlich neuen Folgen ab Freitag, 21. September 2018, 17.00 Uhr online unter srf.ch/truelife sowie auf den YouTube-Seiten von Radio SRF Virus und «DOK». Kurzversionen der Sendung gibt es auf dem Facebook- und Instagram-Kanal von Radio SRF Virus.