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«Rundschau»: Coronavirus, Idlib, Bundesanwalt Lauber

Das Coronavirus hat die Schweizer Wirtschaft infiziert. Zentrale Branchen rechnen mit gewaltigen Verlusten, dagegen profitieren Onlinehändler. Zudem: «Die Hölle von Idlib» – Wie Menschen in Nordsyrien zwischen Kriegsfronten ums Überleben kämpfen. Und: Bundesanwalt Michael Lauber im Zwielicht. Nicole Frank führt durch die Sendung.

Nicole Frank Moderatorin Rundschau 2018

Virus infiziert Wirtschaft: Engpässe und Kurzarbeit
Die Ausbreitung des Coronavirus hat einschneidende Folgen für Schlüsselbranchen der Schweizer Wirtschaft. Tourismusanbieter sind in Bedrängnis, in der Industrie zeichnen sich herbe Verluste ab. Die Angst vor einer langanhaltenden Krise lässt Rufe nach staatlicher Unterstützung lauter werden. Die «Rundschau»-Reporter fühlen den Puls bei Hoteliers, KMU und Onlinehändlern, deren Geschäft mit Lebensmitteln boomen. Derweil steigen in den Apotheken die Preise für Desinfektionsmittel – weil Ethanol knapp wird und die Apotheken die Mittel nun selbst herstellen. Im «Rundschau»-Interview erklärt der Tessiner Lega-Staatsrat Norman Gobbi, warum ihn die Entwicklung in Italien alarmiert.

Kinder von Idlib: Verlorene Generation in Syrien
In Idlib, Nordsyrien, spielt sich eine humanitäre Katastrophe ab. Kinder erfrieren, Menschen leiden Hunger, Hunderttausende leben in Zeltstädten – geflüchtet vor dem Krieg im eigenen Land. Sie können nicht zurück und nicht weiter. Das Leben im und um das Camp Atmeh, einem der grössten Flüchtlingslager der Welt, beschreiben Menschen vor Ort als «Hölle auf Erden». Die «Rundschau» porträtiert Menschen vor Ort und Angehörige in der Schweiz. In Idlib begleitet sie den Strassenkünstler Aziz, der seine Heimat nicht aufgeben will und der Kindern mit bunten Kunstaktionen eine Auszeit vom Elend ermöglicht.

Chefankläger im Zwielicht: Schwindende Unterstützung für Bundesanwalt Lauber
Es hätten die Tage von Michael Laubers Triumph werden sollen: In Bellinzona verhandelt das Bundesstrafgericht gegen Deutschlands Fussballprominenz im «Sommermärchen»-Prozess. Doch vom Erfolg der Bundesanwaltschaft spricht niemand. Stattdessen staunt die Schweiz darüber, dass der Chefankläger den eigenen Behörden die Unwahrheit gesagt und möglicherweise das Amtsgeheimnis und Vorschriften verletzt haben soll. Im Parlament, das Michael Lauber im vergangenen Herbst knapp wiedergewählt hat, schwindet die Unterstützung für den Bundesanwalt. Der Ankläger selbst steht im Zwielicht.

Ausstrahlung: Mittwoch, 11. März 2020, 20.05 Uhr, SRF 1

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Mittwoch, 11. März 2020, 20.05 Uhr, SRF 1

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