«Reporter»: Hoffnung im Herzen der Finsternis – Teil 1

«Reporter»: Hoffnung im Herzen der Finsternis – Teil 1

Sie leben im Osten des Kongos, wo seit bald zwanzig Jahren Krieg herrscht: Carlos und Christine Schuler. Im ersten Teil zeigt «Reporter», wie aus dem Weltenbummler Kari der Tierschützer Carlos wurde.

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Carlos oder Kari, wie ihn seine Schulkameraden nannten, stammt aus Bürglen im Kanton Uri. Auf einer Afrikareise lernte er Christine Deschryver kennen, die er bald darauf heiratete. Die beiden lebten in einer der schönsten Gegenden Afrikas, am Kivusee, in einem Klima ewigen Frühlings.

 

Doch die Idylle dauerte nicht lange: 1994 kam eine Million Flüchtlinge aus dem benachbarten Ruanda über die Grenzen, zwei Jahre später führte ein Bürgerkrieg zum Sturz des Diktators Mobutu, und später versank die Gegend in einem Strudel grösserer und kleinerer Konflikte. Der Krieg machte den Kongo zu jenem Ort, den Joseph Conrad «das Herz der Finsternis» genannt hatte. Während die meisten Ausländerinnen und Ausländer das Land verliessen, blieben Schulers und ihre zwei Kinder im Kongo.

 

Der gelernte Schriftsetzer aus Bürglen wurde zum Tierschützer und rettete mit den einheimischen Parkwächtern einen grossen Teil der Gorillas im Nationalpark Kahuzi-Biega.

 

Reporter Christoph Müller hat die Schulers über 15 Jahre immer wieder besucht und berichtet in einer zweiteiligen Reportage über das Schicksal dieser aussergewöhnlichen Familie.

 

Teil 1 zeigt, wie aus dem Weltenbummler Carlos ein Tierschützer wird.
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Detailinformation

Ausstrahlung
Sonntag, 21. Juni 2015, 21.40 Uhr, SRF 1

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srf.ch/reporter

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