angle-left «Kulturplatz extra»: Droge Wagner

«Kulturplatz extra»: Droge Wagner

Vor 200 Jahren wurde Richard Wagner geboren – und noch heute bewegt er die Gemüter wie kein anderer Komponist. Wagner liebte Zürich, und Zürich liebte ihn – nirgendwo ausser in Bayreuth hat er so viel Zeit verbracht. In der Villa Wesendonck hat der Komponist gelebt, geliebt und gelitten. «Kulturplatz» versucht mit drei Schweizer Wagnerianern und einer Wagner-Sängerin hinter das Geheimnis der Faszination des monumentalsten aller Opern-Komponisten zu kommen.

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Droge Wagner

Wagners mythische Welt übt grosse Anziehungskraft aus und schlägt Menschen bis heute in ihren Bann. Kein anderer Komponist wird von seinen Anhängern derart vergöttert wie Wagner. Wagnerianer pilgern zu den Festspielen nach Bayreuth wie Gläubige. «Kulturplatz» ist drei Schweizer Wagnerianern begegnet, um das Geheimnis zu lüften, was die Faszination des monumentalsten aller Opern-Komponisten ausmacht.

 

Die Wagner-Stimme

Die Sopranistin Anja Kampe wird weltweit als begnadete Wagner-Interpretin gefeiert. Als Senta in der Oper «Der fliegende Holländer» begeistert sie im Opernhaus Zürich – ebenso wie in London, Madrid und Tokio. Mit den altbekannten Wagner-Klischees räumt sie auf. Frisch, ohne Wagner-Vibrato und Heldenpose, verkörpert sie einen modernen Zugang zu Wagners Musik. «Kulturplatz» hat die Frau mit der starken Stimme getroffen.

 

Die dunkle Seite Richard Wagners

Im Jubeljahr 2013 steht die strahlende Seite Wagners im Vordergrund. Doch selbst Verehrerinnen und Verehrer seiner Musik räumen ein, dass Wagner als Mensch von zweifelhaftem Charakter war: Antisemit, Frauenverächter, Intrigant, Spieler, Bankrotteur. Der 1947 geborene Urenkel Gottfried Wagner rechnet schonungslos mit Richard Wagner und dem  Kult um ihn ab. Er beleuchtet auch die dunklen Seiten – und fordert ein Ende der Herrschaft des Wagner-Clans auf dem grünen Hügel in Bayreuth.

 

Wagners Hunde

Richard Wagner (1813 bis 1883) war ein grosser Hundeliebhaber. An seiner Seite überlebten seine treuen tierischen Begleiter Revolutionen und Meeresstürme. Neben der Musik blieben Peps, Robber und andere Hunde die einzige Konstante im Leben des Meisters. Und da Richard Wagner mit den Tieren so eng verbunden war, nahmen sie sogar auch Einfluss auf seine Musik. «Kulturplatz» überlässt Wagners Hunden das Wort.

 

 

 
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Detailinformation

Ausstrahlung
Mittwoch, 22. Mai 2013, 22.20 Uhr, SRF 1

Sender

Weiterführende Informationen
www.srf.ch/kulturplatz

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