«International»: Die Karibik – Dem Klimawandel ausgeliefert

«International»: Die Karibik – Dem Klimawandel ausgeliefert

Zwei Monate nach den Monsterstürmen Irma und Maria ist die Reise in die Karibik eine Reise ins Katastrophengebiet. Der Inselstaat Antigua und Barbuda ist schwer verwüstet, Puerto Rico ist ohne Strom und in Sint Maarten sind 95 Prozent der Gebäude beschädigt – die Touristen bleiben vielerorts aus. Den Menschen in der Karibik wird klar: Sie sind dem Klimawandel schutzlos ausgeliefert.

Besonders schwer sind die Verwüstungen auf den Inseln Antigua und Barbuda. Dort sind die Menschen auf sich allein gestellt und wissen nicht, womit sie sichere Häuser bauen sollen. Im niederländischen Überseegebiet Sint Maarten wird den Geschäftsleuten schmerzlich bewusst, dass sie noch lange warten müssen, bis die Touristen zurückkehren, von denen sie abhängen. Und im US-Freistaat Puerto Rico warten die Menschen immer noch darauf, dass es wieder Strom gibt. Viele möchten Puerto Rico in Richtung Festland verlassen.

 

Den Menschen ist klar geworden, dass sie auf ihren kleinen Inseln den Klimawandel besonders stark zu spüren kriegen. Die Stürme werden immer heftiger, die steigenden Meerestemperaturen bringen ganze Ökosysteme aus dem Gleichgewicht. Die jüngsten Stürme waren ein Warnsignal, denn das karibische Inselparadies droht verloren zu gehen.
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Ausstrahlung
Sonntag, 3. Dezember 2017, 18.30 Uhr, Radio SRF 4 News

Publiziert am
Freitag, 1. Dezember 2017

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srf.ch/international

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