angle-left «DOK»: Die Grenzgänger vom Genfersee – Leben und Pendeln zwischen zwei Ufern

«DOK»: Die Grenzgänger vom Genfersee – Leben und Pendeln zwischen zwei Ufern

Über 3000 Menschen überqueren täglich den Genfersee von Frankreich in die Schweiz, um hier zu arbeiten. In den 1980er-Jahren waren es noch um die 30, die Zahl hat sich also seither verhundertfacht. Wie sieht der Alltag dieser modernen «Nomaden» aus? Das Westschweizer Fernsehteam Marc Wolfensberger und Marcel Schüpbach haben die Grenzgänger während mehrerer Monate auf ihrer täglichen Reise über den See begleitet.

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Um 5.40 Uhr verlässt das erste Schiff Evian mit seiner Fracht - den ersten Grenzarbeitern. Um 7 Uhr sind bereits die nächsten dran, die Büroangestellten. Und auch das Schiff, das um 8.20 loslegt, ist gefüllt. Am Abend dann nehmen Krankenschwestern, Bäcker und Nachtportiers das erste Schiff von Ouchy zurück nach Frankreich, um endlich schlafen zu gehen.

 

Wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage in Frankreich und den attraktiven Lohn-Aussichten in der Schweiz, kommen immer mehr Grenzgänger in die Romandie. Doch nicht erst seit der Masseneinwanderungs-Initiative vom letzten Februar weht den Grenzgängern in der Westschweiz ein rauer Wind entgegen. Und das, was sie in der Schweiz antreffen, ist immer seltener das helvetische Eldorado, das sie sich vorgestellt haben.

 

Ein Film von Marc Wolfensberger und Marcel Schüpbach.
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Ausstrahlung
Mittwoch, 8. April 2015, 22.55 Uhr, SRF 1

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srf.ch/dok

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