«Sternstunde Philosophie»: Die Welt retten mit Chemie? Nobelpreisträger Omar Yaghi

Kultur

«Sternstunde Philosophie»: Die Welt retten mit Chemie? Nobelpreisträger Omar Yaghi

Seine Lebensgeschichte ist filmreif: Aus einem palästinensischen Flüchtlingsjungen wird ein Nobelpreisträger in Chemie. Seine Forschungsarbeiten haben das Zeug, die Welt zu verändern: Sie könnten CO2-Emmissionen senken und Trinkwasser aus der Luft gewinnen. Barbara Bleisch trifft in «Sternstunde Philosophie» das Ausnahmetalent.

Wasser aus trockener Wüstenluft gewinnen? Kohlendioxid aus der Atmosphäre filtern? Der Chemie-Nobelpreisträger Omar Yaghi denkt gross – und sein Erfolg gibt ihm Recht. 

Für seine Forschungsarbeiten zu metallorganischen Gerüstverbindungen hat er unter anderem 2024 den renommierten Balzan-Preis und 2025 den Chemie-Nobelpreis, gewonnen. Was abstrakt klingt, könnte für viele Menschen lebensrettend sein: Selbst in trockenen, heissen Regionen kann mit seiner Methode Wasser aus der Atmosphäre gewonnen werden. 

Auch die Klimakrise knüpft sich Yaghi vor und erforscht, wie freigesetztes CO2 wieder eingefangen werden kann. Ausgehend von seiner eigenen Lebensgeschichte, die aus den bescheidenen Verhältnissen in einem Flüchtlingslager in Jordanien an die Spitze der internationalen Forschung führte, erzählt der begnadete Wissenschaftler Barbara Bleisch in «Sternstunde Philosophie», wie er sich mit zehn in Moleküle verliebte und bis heute vor Neugier brennt.

Ausstrahlung: Sonntag, 27. September 2026, 11.00 Uhr, SRF 1 und Play SRF

Zurück

Detailinformation

Ausstrahlung
Sonntag, 27. September 2026, 11.00 Uhr, SRF 1 und Play SRF

Publiziert am
Donnerstag, 24. September 2026

Sender

Weiterführende Informationen
srf.ch/sternstunde-philosophie

Bilder

Informationen

Zurück