«Puls»: Organe aus dem Labor – die Lösung?

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«Puls»: Organe aus dem Labor – die Lösung?

Die Transplantationsmedizin steht vor einem immer grösser werdenden Problem: Der Bedarf steigt, doch Spenderorgane fehlen. Dafür erlebt die Forschung einen revolutionären Schub. Organe, die im Labor entstehen, oder Kunstherzen, die ein krankes Herz ersetzen – wird dies in Zukunft Leben retten? Moderiert wird die Sendung von Daniela Lager.

Neue Menschenorgane aus tierischem Material
Die junge Chirurgin Eriselda Keshi forscht in der Berliner Charité auf einem bahnbrechenden Feld: dem Tissue Engineering. Es ermöglicht, Organe zu modifizieren oder sogar ganz umzubauen. Im Labor wird etwa eine Rattenleber «dezellularisiert» – alle Zellen werden entfernt, bis nur noch eine durchscheinende «Geisterstruktur» übrigbleibt. Diese Grundstruktur wird anschliessend mit menschlichen Zellen neu belebt, mit dem Ziel, sie zu einem transplantierbaren neuen Organ weiterzuentwickeln.

Geräte-Kunstherz imitiert das Original
Im schwedischen Västerås findet eine technologische Innovation im Bereich der Transplantationsmedizin statt: die Entwicklung von Kunstherzen. Die Forscher und Forscherinnen haben ein Kunstherz entwickelt, das durch seine vier Kammern die natürliche Struktur eines menschlichen Herzens nachahmt. Solche Geräte könnten das Leben von Patientinnen und Patienten, die auf ein Spenderherz warten, verbessern.

Ausstrahlung: Montag, 23. Februar 2026, 8.00 Uhr, Play SRF und 21.10 Uhr, SRF 1

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Ausstrahlung
Montag, 23. Februar 2026, 8.00 Uhr, Play SRF und 21.10 Uhr, SRF 1

Publiziert am
Montag, 23. Februar 2026

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srf.ch/puls

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