«Puls»: Hoffnung für Schwerverbrannte – Was moderne Medizin heute leistet

Kultur

«Puls»: Hoffnung für Schwerverbrannte – Was moderne Medizin heute leistet

Schwerste Verbrennungen galten früher als kaum überlebbar. Heute retten hochspezialisierte Medizin, innovative Hauttransplantationen und jahrelange Nachsorge viele Leben. «Puls» zeigt, warum Hoffnung auf gute Lebensqualität berechtigt ist, und begleitet Menschen, die zurück ins Leben gefunden haben. Die Sendung wird von Daniela Lager moderiert. 

Hochspezialisierte Medizin – Besuch der Brandstation am Unispital Zürich 
Schwerste Verbrennungen galten früher als kaum überlebbar. Heute retten hochspezialisierte Medizin, innovative Hauttransplantationen und jahrelange Nachsorge viele Leben. «Puls» besucht die spezialisierte Intensivstation für Brandverletzte am Unispital Zürich. Dort werden mehrere Opfer der Katastrophe von Crans-Montana VS behandelt. Im Gespräch mit dem chirurgischen Leiter Bong‑Sung Kim wird deutlich, wie komplex die medizinische und emotionale Arbeit ist.

Zurück ins Leben nach schweren Verbrennungen
Zehn Jahre nach einem schweren Unfall spricht Luca Menegazzo mit «Puls»-Host Daniela Lager über seinen Weg zurück ins Leben. Als junger Mann erlitt er grossflächige Verbrennungen und verbrachte Wochen auf der Intensivstation. Ein starker Wille, Sport und sehr viel Unterstützung halfen ihm, neue Perspektiven zu finden. Heute steht Luca erneut in der Öffentlichkeit – um anderen Betroffenen Mut zu machen und zu zeigen: Das Leben geht weiter, auch wenn es ein harter Weg ist.

Spenderhaut aus den Niederlanden – 12 Quadratmeter wurden geliefert
Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS kommt lebenswichtige Hilfe aus den Niederlanden. In der Nähe von Amsterdam lagert eine der grössten Gewebebanken Europas Spenderhaut von Verstorbenen. Diese wird als temporäre Abdeckung auf offene Brandwunden transplantiert und schützt vor Infektionen sowie Flüssigkeitsverlust. Die Spenderhaut verschafft den Ärzteteams wertvolle Zeit – bis im Labor genügend eigene Haut gezüchtet werden kann und eine definitive Transplantation möglich ist.

Neue Haut – Neue Perspektiven für Brandopfer
Grossflächige Brandverletzungen stellen die Medizin vor enorme Herausforderungen. In Schlieren ZH wird an einer neuen künstlichen Haut geforscht. Sie ersetzt nicht nur die Oberhaut wie bei bisherigen Verfahren, sondern zwei Hautschichten – mit dem Ziel, die Elastizität zu verbessern und Narben zu reduzieren. Bereits jetzt kommt diese im Rahmen von klinischen Studien zum Einsatz.

Brandopfer David Heimer: «Meine Behandlungen sind ein Vollzeitjob» 
David Heimer überlebte erst vor zweieinhalb Jahren einen Fallschirmunfall mit einer Hochspannungsleitung. Rund 70 Prozent seiner Haut wurden verbrannt, Finger amputiert, die Nase zerstört. Was braucht es alles, damit der Weg zurück ins Leben gelingt? Dank intensiver Rehabilitation und grossem mentalem Einsatz kämpft er sich zurück in ein selbstbestimmtes Leben.

Ausstrahlung: Montag, 19. Januar 2026, 8.00 Uhr, Play SRF und 21.10 Uhr, SRF 1

Zurück

Detailinformation

Ausstrahlung
Montag, 19. Januar 2026, 8.00 Uhr, Play SRF und 21.10 Uhr, SRF 1

Publiziert am
Montag, 19. Januar 2026

Sender

Weiterführende Informationen
srf.ch/puls

Bilder

Informationen

Zurück