«Abstimmungs-Arena» zur Feuerwerksinitiative

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«Abstimmungs-Arena» zur Feuerwerksinitiative

Die Feuerwerksinitiative will den Verkauf und die Verwendung von Feuerwerk einschränken – und damit Tiere, Menschen und die Natur schützen. Für die Gegenseite geht die Initiative zu weit: Sie sieht Schweizer Traditionen gefährdet. Am 29. November entscheidet die Stimmbevölkerung.

Mit der Feuerwerksinitiative verlangt das Initiativkomitee um Roman Huber, dass der Verkauf und die Verwendung von lärmerzeugenden Feuerwerkskörpern landesweit grundsätzlich verboten werden. Erlaubt bleiben sollen lärmarme Feuerwerkskörper wie etwa Vulkane. Zudem könnten kantonale Behörden auf ein Gesuch hin Ausnahmebewilligungen für Anlässe mit überregionaler Bedeutung erteilen. 

Der Bundesrat und das Parlament sind sich der negativen Auswirkungen von Feuerwerk bewusst: Die Initiative gehe mit dem Verbot aber zu weit. Feuerwerke seien zeitlich und örtlich begrenzt. Kantone und Gemeinden hätten bereits heute die Möglichkeit, den Verkauf und die Verwendung einzuschränken, etwa während Trockenperioden. 

Mehr Sicherheit oder Einschränkung der Freiheit? 
Die Initianten betonen: Der private Gebrauch von Feuerwerk sei aus dem Ruder gelaufen. Feuerwerke würden bereits vor und nach den Feiertagen gezündet, wodurch der Lärm vielerorts deutlich länger anhalte. Dies löse Panik bei Tieren aus. Auch bei Kindern und Erwachsenen könne es zu Angst, Stress oder gesundheitlichen Problemen kommen. 

Für die Gegenseite gehört Feuerwerk für viele Menschen fest zu Feierlichkeiten wie dem 1. August oder Silvester dazu. Es führe zu einem Gemeinschaftsgefühl und habe eine lange Tradition. Ein Verbot schränke die Freiheit der Menschen ein. Zudem würde die Feuerwerksbranche erhebliche Umsatzeinbussen erleiden. 

Schützt die Feuerwerksinitiative Tiere, Menschen und Natur? Oder gefährdet sie Schweizer Traditionen und schränkt die Freiheit zu stark ein?

Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 23. Oktober 2026 in der «Abstimmungs-Arena» als Befürworterinnen und Befürworter der Vorlage: 

  • Roman Huber, Mitinitiant;
  • Anna Rosenwasser, Nationalrätin SP/ZH;
  • Katja Schönenberger, Geschäftsleiterin Vier Pfoten; und
  • Lilian Studer, Präsidentin EVP.

Gegen die Vorlage treten an:

  • Albert Rösti, Bundesrat und Vorsteher UVEK;
  • Regina Durrer-Knobel, Nationalrätin Die Mitte/NW;
  • Daniel Bussmann, Präsident Verein Pro Feuerwerk; und
  • Urs Furrer, Direktor Schweizerischer Gewerbeverband.

Ausstrahlung: Freitag, 23. Oktober 2026, 22.25 Uhr, SRF 1

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Freitag, 23. Oktober 2026, 22.25 Uhr, SRF 1

Publiziert am
Freitag, 23. Oktober 2026

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