«Sternstunde Philosophie»: Wie Tiere den Tod verstehen – und was das über uns verrät

Kultur

«Sternstunde Philosophie»: Wie Tiere den Tod verstehen – und was das über uns verrät

Lange galt das Bewusstsein des Todes als letztes Merkmal menschlicher Einzigartigkeit. Doch die spanische Philosophin und Tierethikerin Susana Monsó stellt diese Gewissheit infrage. Sie erklärt in der «Sternstunde Philosophie», was Tiere über den Tod verstehen und warum diese Erkenntnisse das Bild vom Menschen verändern.

Orcas tragen ihre toten Kälber über Tage durchs Meer, Elefanten kehren zu den Knochen verstorbener Herdenmitglieder zurück, Schimpansen wachen bei ihren Toten. Was sagen solche Verhaltensweisen aus? Handelt es sich um Trauer, Fürsorge oder lediglich um Instinkt? Und wie können wir überhaupt erkennen, ob ein Tier begreift, dass ein Leben unwiderruflich zu Ende gegangen ist? Die spanische Philosophin Susana Monsó gehört zu den wichtigsten Stimmen der jungen Forschungsrichtung der vergleichenden Thanatologie, die untersucht, wie Tiere auf den Tod reagieren. 

Das Gespräch der «Sternstunde Philosophie» führt mitten in eine philosophische Grundsatzdebatte. Was bedeutet es überhaupt, den Tod zu verstehen? Braucht es dafür Sprache, Selbstbewusstsein und die Vorstellung der eigenen Sterblichkeit? Oder messen wir Tiere an einem allzu menschlichen Massstab? Zwischen den grossen Fragen nach Bewusstsein, Endlichkeit und menschlicher Sonderstellung wird deutlich: Wer über Tiere und den Tod nachdenkt, denkt immer auch über sich selbst nach.

Ausstrahlung: Sonntag, 30. August 2026, 11.00 Uhr, SRF 1 und Play SRF

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Ausstrahlung
Sonntag, 30. August 2026, 11.00 Uhr, SRF 1 und Play SRF

Publiziert am
Donnerstag, 27. August 2026

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