«rec.»: Disziplin, Schmerz, Shaolin – Im Kung-Fu-Retreat mit Sacha Wenk

Kultur

«rec.»: Disziplin, Schmerz, Shaolin – Im Kung-Fu-Retreat mit Sacha Wenk

Härte und Schmerz statt Komfort: Sacha Wenk brach mit 17 Jahren alle Zelte ab, um in China Kung-Fu zu meistern. Heute gibt der Shaolin-Schüler und Social-Media-Star seine Grenzerfahrungen in Retreats weiter. «rec.»-Reporter Livio Chistell besucht ihn und wagt sich selbst an seine Schmerzgrenzen.

Warum suchen Menschen freiwillig Härte und Schmerz in einer Gesellschaft, die Komfort zum Ideal erhoben hat? Für Sacha Wenk, halb Schweizer, halb Deutscher, war der Ausbruch aus dieser Zone lebensverändernd. «Vor Kung-Fu war ich komplett orientierungslos», gesteht er heute. Er fand sich im europäischen Schulsystem nicht zurecht, brach sein Abitur ab und ging nach China zu einem Kung-Fu-Meister. Bis heute trainiert der 26-Jährige mit ihm, um die Kampfkunst zu perfektionieren. «Ich kann sagen, ich habe den härtesten Lehrer, den es gibt.»

Im Reich der Mitte lebt der Walliser den Klosteralltag als Shaolin-Schüler. Im Westen wurde er mit seinen Kung-Fu-Videos unter dem Namen «Sachka» zum Social-Media-Star.  

In beiden Welten ist Selbstoptimierung durch körperliche und mentale Grenzerfahrung ein Thema. In mehrwöchigen Retreats fordert er Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt körperlich und mental heraus – mit Ausdauertraining, Kung‑Fu‑Formen und Übungen, in denen es darum geht, Schmerzen auszuhalten.

Ausstrahlung: Montag, 25. Mai 2026, 23.25 Uhr, SRF zwei und ab sofort auf Play SRF

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Ausstrahlung
Montag, 25. Mai 2026, 23.25 Uhr, SRF zwei und ab sofort auf Play SRF

Publiziert am
Donnerstag, 21. Mai 2026

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srf.ch/rec.

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