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«Wahl-Arena»: «Gesundheitskosten» aus einer Apotheke in Buchs AG

Hohe Kosten, steigende Prämien: Die Gesundheitskosten sind in den Augen der Wählerinnen und Wähler das drängende politische Problem der Schweiz. Was sind die Rezepte der Politik dagegen? Wer ist schuld? Sandro Brotz leitet die Diskussion in einer Apotheke.

Wahlarena 2019 Sandro Brotz Moderator Arena, hier in einer Apotheke in Buchs

Wir alle wollen eine gute medizinische Versorgung von hoher Qualität. Aber wie viel soll uns das kosten? Und wie viel sind wir bereit, dafür zu zahlen?

Etwa vier Mal im Jahr gehen die Menschen in der Schweiz im Durchschnitt zum Arzt. Ist das übertrieben? Sind die Patientinnen und Patienten schuld an den steigenden Gesundheitskosten? Gleichzeitig gibt es immer mehr Behandlungsmöglichkeiten und neue Therapien, die oftmals teuer sind. Muss jeder Patient immer alles bekommen? Sollen gewisse Behandlungen nicht mehr in jedem Fall durchgeführt werden? Oder ist das der erste Schritt in Richtung Zweiklassen-Medizin?

Bundesrat Alain Berset hat ein Massnahmenpaket zur Senkung der Gesundheitskosten verabschiedet. Unter anderem sollen Generika in der Schweiz günstiger werden. Ist das ein Schritt in die richtige Richtung oder führt eine solche Verbilligung zu einer schlechteren Qualität der Medikamente und damit wieder zu Mehrkosten?

Auch andere Rezepte aus Bern sollen den steigenden Gesundheitskosten Einhalt gebieten: Nach Aufhebung des Ärztestopps sollen neu die Kantone eine Höchstgrenze von Ärztezulassungen festlegen. So wollen es der Bundes- und der Ständerat. Eine Mehrheit des Nationalrats sieht das jedoch anders: Ihrer Ansicht nach soll es keine Höchstzahl von Ärzten in einem Kanton geben. Dafür dürften die Krankenkassen bestimmen, welche Ärzte für ihre Versicherten tätig sein dürfen. Was ist besser für das Portemonnaie der Wählerinnen und Wähler? Und was ist besser für die medizinische Versorgung in der Schweiz?

Diverse Parteien hingegen versuchen die Kosten mit Initiativen in den Griff zu bekommen: Während die CVP die Gesundheitskosten bremsen will, fordert die SP, dass die Prämien einen Anteil von 10 Prozent des Haushaltbudgets nicht überschreiten dürfen. Ist eine dieser Initiativen das richtige Rezept gegen die steigenden Kosten im Gesundheitswesen?

In einer Apotheke in Buchs AG diskutieren folgende Gäste in der «Wahl-Arena»:

  • Thomas Aeschi, Fraktionschef SVP, Nationalrat SVP/ZG
  • Josef Dittli, Ständerat FDP/UR
  • Ruth Humbel, Nationalrätin CVP/AG
  • Barbara Gysi, Vizepräsidentin SP, Nationalrätin SP/SG
  • Lorenz Hess, Vizepräsident BDP, Nationalrat BDP/BE
  • Irène Kälin, Nationalrätin Grüne/AG
  • Martin Bäumle, Nationalrat GLP/ZH

Ausstrahlung: Freitag, 13. September 2019, 22.25 Uhr, SRF 1

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