null Nutzungsbilanz SRF 2021: 33,5 Prozent im TV, 53,7 Prozent im Radio

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Nutzungsbilanz SRF 2021: 33,5 Prozent im TV, 53,7 Prozent im Radio

SRF zieht zu den Nutzungszahlen für das Jahr 2021 eine positive Bilanz: mit einem rekordhohen Marktanteil von 33,5 Prozent im Fernsehen, einem Marktanteil von 53,7 Prozent im Radio sowie einem erneut gesteigerten Interesse für das Audio- und Videoangebot im Web.

SRF Gebäude Studio Zürich Leutschenbach Studios und Hochhaus 2020

SRF 1, SRF zwei und SRF info erreichten 2021 insgesamt einen Marktanteil von 33,5 Prozent («Overnight»-Wert) und somit den höchsten Wert seit der Einführung der neuen Messmethode im Jahr 2013. Auch in der Primetime, der wichtigsten Sendezeit am Abend zwischen 19.00 und 22.30 Uhr, erzielten die TV-Sender von SRF mit einem Marktanteil von 41,8 Prozent («Overnight»-Wert) einen neuen Spitzenwert. Mit einem Marktanteil von 15,3 Prozent ist SRF 1 während der Primetime auch bei der Zielgruppe der 15- bis 29-Jährigen führend. Die publikumsstärkste Sendung des Jahres war mit durchschnittlich 1,506 Millionen Zuschauenden das Gruppenspiel der Schweiz gegen die Türkei an der Fussball-Europameisterschaft. 

Verglichen mit der Zeit vor der Pandemie war im abgelaufenen Jahr das Informationsbedürfnis der Schweizer Bevölkerung noch immer erhöht, jedoch auf einem tieferen Niveau als zu Beginn der Krise im Jahr 2020. Dies wirkte sich 2021 vor allem auf die tagesaktuellen Nachrichtensendungen und somit auf den Marktanteil von SRF 1 aus: Dieser lag bei 20,9 Prozent, was dem zweithöchsten Wert seit 2013 entspricht (2020: 22,2 Prozent, 2019: 19,5 Prozent). Mit 10,2 Prozent war SRF zwei der erfolgreichste Schweizer Sender des Jahres nach SRF 1. Damit hat SRF zwei im Vergleich zu 2020 (6,4 Prozent), als aufgrund der Pandemie während Monaten kein Livesport stattfand, wieder deutlich zugelegt. Für grosses Interesse sorgten insbesondere die Auftritte der Schweizer Nati an der Fussball-Europameisterschaft sowie die Leistungen des Schweizer Ski-Teams an der alpinen Ski-WM in Cortina d’Ampezzo. 

Grosses Interesse für das Angebot von SRF News
Mit 1,233 Millionen Zuschauenden war die «Tagesschau»-Hauptausgabe vom 13. Januar die meistgesehene Sendung von SRF 1 im Jahr 2021. Die Millionenmarke knackte die «Tagesschau» 2021 insgesamt 22 Mal. Über das gesamte Jahr hinweg verfolgten diese im Schnitt 750’000 Zuschauende. Dies entspricht dem zweithöchsten Wert seit der Messumstellung nach 2020 (811’000 Zuschauende). Gefragt waren auch die tagesaktuellen Nachrichtensendungen «Schweiz aktuell» mit 374’000 sowie «10 vor 10» mit 423’000 Zuschauenden im Schnitt. Auf besonders viel Interesse stiessen die zwei Sondersendungen zu den Unwettern im Sommer mit im Schnitt 642’000 Zuschauenden. In dieser Phase der schweren Unwetter verzeichnete das Web- und App-Angebot von SRF Meteo bis zu rekordhohe 1,8 Millionen Visits am Tag. Auch das übrige Informationsangebot im Web und in der App erfreute sich 2021 grosser Beliebtheit: So gab es auf das Onlineangebot von SRF News im Schnitt täglich mehr als eine Million Visits, die SRF News App verzeichnete durchschnittlich über 500’000 Visits pro Tag. Der Instagramkanal von SRF News gewann 2021 über 56’000 Follower dazu und überschritt damit die Marke von 200’000 Follower. 

Beliebt: Fiktionale Serien und «SRF bi de Lüt»-Formate
Besonders gefragt waren im vergangenen Jahr die fiktionalen Serien «Wilder», «Neumatt» und «Tschugger» mit im Schnitt 687’000, 529’000 und 446’000 Zuschauenden. In der zeitversetzten Nutzung sieben Tage nach Ausstrahlung kamen bei «Wilder» durchschnittlich 98’000, bei «Neumatt» 99’000 und bei «Tschugger» 166’000 Zuschauende dazu. Mit 330’000 Starts für «Wilder», 370’000 Starts für «Neumatt» und einer Million Starts für «Tschugger» wussten die SRF-Serien auch auf Play SRF zu überzeugen. Abermals auf grossen Anklang stiess das Erfolgsformat «Auf und davon» mit 753’000 Zuschauenden im Schnitt, was dem dritthöchsten Wert seit 2013 entspricht. «rec.», das neue Online-Reportageformat, verzeichnete auf YouTube seit der Lancierung im Juli insgesamt über 1,4 Millionen Videostarts. Rund 80 Prozent der erreichten Nutzenden sind unter 45 Jahre alt.  

So viel Beachtung wie noch nie seit 2013 fanden die «SRF bi de Lüt»-Formate «Familiensache» (699’000 Zuschauende) und «Unser Dorf» (660’000 Zuschauende). Ebenfalls für einen Spitzenwert sorgte die «SRF bi de Lüt»-Liveshow aus Andermatt mit im Schnitt rund 638’000 Zuschauenden. Beliebt waren auch die Spielshow «Game of Switzerland» mit durchschnittlich 524’000 sowie die Jubiläumsausgabe von «Wetten, dass...?» mit 662’000 Zuschauenden. Die «Happy Day»-Ausgabe vom 1. Mai war auch bei der Zielgruppe der 15- bis 29-Jährigen mit einem Marktanteil von 39,8 Prozent äusserst gefragt. 

Das ESC-Halbfinale auf SRF zwei mit dem später drittplatzierten Gjon’s Tears war mit im Schnitt 276’000 Musikfans die erfolgreichste Nicht-Sportsendung auf SRF zwei. Von jüngeren Personen weiterhin geschätzt werden die Webserien «Zwei am Morge» sowie «Unzipped», die 2021 über alle Plattformen hinweg rund 6,5 respektive über 2,3 Millionen Videostarts verzeichneten. Die auf dem dazugehörigen YouTube-Kanal erreichten Nutzenden stammen zu 92 respektive 85 Prozent aus der Zielgruppe der unter 45-Jährigen. Von den knapp 18’000 Followerinnen des im Jahr 2021 lancierten Instagram-Kanals «We, Myself and Why» stammen rund 75 Prozent aus der angestrebten Zielgruppe der 18- bis 35-jährigen Frauen.

Fussball-Europameisterschaft mit hohem Zuschauerinteresse
2021 ebenfalls punkten konnte SRF mit einem umfangreichen Sportangebot – von der alpinen Ski-WM in Cortina d’Ampezzo über die Eishockey-WM bis hin zu der Fussball-Europameisterschaft und den Olympischen Spielen in Tokio. Die Männerabfahrt an der Ski-WM sahen durchschnittlich 872’000, den Triumph von Corinne Suter in der Frauenabfahrt über 730’000 Skifans. 

Für Begeisterung sorgte die Schweizer Nationalmannschaft an der Fussball-Europameisterschaft: So fieberten bei den Partien gegen die Türkei, Frankreich und gegen Spanien 1,506 respektive 1,447 und 1,449 Millionen Zuschauende mit. Einen Tag nach dem historischen Achtelfinalsieg gegen Frankreich verzeichnete das Webangebot auf srf.ch/sport und der SRF Sport App rekordhohe 2,6 Millionen Visits. 

Radio SRF: Marktanteil von 53,7 Prozent
Radio SRF 1, SRF 2 Kultur, SRF 3, SRF 4 News, Musikwelle und Virus erzielten im vergangenen Jahr einen Marktanteil von insgesamt 53,7 Prozent. Zwischen 06.00 und 09.00 Uhr wochentags, der zuhörerstärksten Zeit des Tages, wählten von Januar bis Dezember durchschnittlich 60 Prozent aller Radiohörenden der Deutschschweiz einen Sender der SRF Radiofamilie. Radio SRF 1 bleibt in allen Konzessionsgebieten der Deutschschweiz Marktführer. Die «Rendez-vous»-Ausgabe um 12.30 Uhr erreichte im vergangenen Jahr im Schnitt 566’000 (2020: 609’000) Hörerinnen und Hörer und einen Marktanteil von 49,1 Prozent (2020: 50,3 Prozent). Das «Echo der Zeit», das 2021 im Qualitätsjahrbuch des fög den Spitzenplatz einnahm, hörten im Schnitt 344’000 Personen. Dies entspricht einem Marktanteil von 32,5 Prozent.

Detaillierte Informationen zu den Jahreszahlen von SRF finden Sie hier.

Eine umfassende Übersicht zu Zuschauerzahlen und Marktanteilen einzelner Sendungen ist in den Sendungslisten SRF 1 und SRF zwei abrufbar.

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