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Die Eröffnung des Lucerne Festival im Zeichen von Rachmaninow

Genau 80 Jahre nach seinem Abschied von Luzern steht Sergej Rachmaninow im Zentrum der Eröffnung des Lucerne Festival. Mit einem spektakulären und romantischen Programm verneigt sich Maestro Riccardo Chailly vor dem Komponisten, der ihn seit Kindertagen begleitet.

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Mit dem russischen Starpianisten Denis Matsuev und dem Chefdirigenten des Lucerne Festival Orchestra begegnen sich am Eröffnungsabend zwei grosse Rachmaninow-Fans. Auf dem Programm: das ebenso träumerische wie virtuose dritte Klavierkonzert, die in Hertenstein entstandene dritte Sinfonie und das emotionale «Vocalise». SRF schaut Maestro Chailly bei seinem ersten Besuch in Rachmaninows Villa am Vierwaldstättersee über die Schulter. Moderatorin Sandra Studer unternimmt mit Denis Matsuev eine Fahrt über den See – auf den Spuren des leidenschaftlichen Bootskapitäns Rachmaninow. Und mit Intendant Michael Haefliger schaut sie in die Zukunft des Festivals, das sich künftig auf die Sommertage konzentrieren wird. Die Konzertübertragung erfolgt zeitverschoben live.

In den 1930er-Jahren wurde die Zentralschweiz für Sergej Rachmaninow zu einem Ort der Zuflucht und der Inspiration. Über ein Jahrzehnt lang war der virtuose russische Pianist fast pausenlos auf Tournee und hatte kaum komponiert. In der Villa, die für ihn im Bauhausstil am Vierwaldstättersee gebaut wurde, fand er Ruhe und Zeit für weitere Kompositionen. Bei einem Besuch in Hertenstein entdeckte Dirigent Riccardo Chailly Parallelen zwischen der Villa und der hier entstandenen dritten Sinfonie.

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Ausstrahlung
Freitag, 16. August 2019, 22.25 Uhr, SRF 1

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