angle-left «Treffpunkt»: Warum wir nicht mehr 90 Stunden pro Woche arbeiten
Unterhaltung

«Treffpunkt»: Warum wir nicht mehr 90 Stunden pro Woche arbeiten

«Im 19. Jahrhundert war der grösste Teil der Bevölkerung arm. Die Arbeit in den Fabriken war sehr hart, brachte aber dringend benötigtes Geld», sagt Heinz Looser. Der Historiker ist spezialisiert auf das Leben der «einfachen Leute». Als Gast bei Dani Fohrler in der Sendung «Treffpunkt» vergleicht er vergangene und heutige Arbeitsmodelle.

Treffpunkt Radio SRF 1 Logo Copyright: SRF

Kaum vorstellbar: Im 19. Jahrhundert waren 90-Stunden-Wochen keine Seltenheit. Im Laufe der Zeit wurden die Arbeitszeiten immer wieder reduziert. Per 1. Januar 1920 freuten sich die Arbeitnehmenden über die Einführung der 48-Stunden-Woche. Gearbeitet wurde weiterhin sechs Tage die Woche.

Arbeitszeit verschmilzt mit Freizeit
Werden die Arbeitszeiten künftig nochmals gekürzt – gar unter 40 Stunden die Woche? Heinz Looser sieht eher eine noch grössere Verschmelzung von Arbeits- und Freizeit: «Bereits heute sind viele Menschen rund um die Uhr erreichbar, auch für ihre Arbeitgeberin oder ihren Arbeitgeber. Ob man künftig überhaupt noch von einer bestimmten Anzahl von Arbeitsstunden pro Woche sprechen kann, bleibt eine berechtigte Frage.»

Ausstrahlung: Montag, 6. Januar 2020, 10.03 Uhr, Radio SRF 1

Zurück

Detailinformation

Ausstrahlung
Montag, 6. Januar 2020, 10.03 Uhr, Radio SRF 1

Sender

Weiterführende Informationen
srf.ch/treffpunkt

Bilder

Informationen

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren