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«Treffpunkt»: Der Lichtverschmutzung auf der Spur

Warum ist die Tierwelt auf dunkle Nächte angewiesen? Was sind die Folgen von Lichtverschmutzung, und was kann jede und jeder konkret dagegen unternehmen? Zu Gast bei Moderatorin Christina Lang ist Nicole Dahinden, Biologin und Projektleiterin Nachtlandschaft des Naturparks Gantrisch.

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Helle Nächte erzeugen Stress in der Tierwelt
Zu viel künstliche Beleuchtung beeinträchtigt die Entwicklung von Tieren und Pflanzen. Beispielsweise geht die Fledermaus wegen des Lichts in der Nacht später auf die Jagd und hat so weniger Zeit für die Nahrungssuche. Zugvögel verlieren die Orientierung und Insekten werden von Strassenlaternen angezogen und flattern bis zur Erschöpfung um die Lichtquelle herum.

Das Thema Lichtverschmutzung in der Politik
In der Schweiz nimmt die Nachtdunkelheit ab. In den letzten 20 Jahren haben die Licht-Emissionen um 70 Prozent zugenommen. Im letzten Juni lehnte die Schaffhauser Stimmbevölkerung mit 53 Prozent die sogenannte «Lichtverschmutzungs-Initiative» ab, die das Kunstlicht in der Nacht gesetzlich reduzieren wollte. Bei einem Ja hätte Schaffhausen eine Pionierrolle eingenommen. Auch in Fribourg ist das Licht ein Thema. Das Kantonsparlament hat kürzlich zwei Vorstösse durchgewunken, die die Nächte dunkler machen sollen.

Ausstrahlung: Freitag, 16. Juli 2021, 10.03 Uhr, Radio SRF 1

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Freitag, 16. Juli 2021, 10.03 Uhr, Radio SRF 1

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