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Kultur

«Sternstunde Philosophie»: Gerechtigkeit für Tiere

Die gesellschaftliche Einstellung zu Tieren schwankt zwischen inniger Liebe und Ausbeutung. Manche haben einen Namen, andere eine Nummer. Einigen werden Grabsteine errichtet, andere werden weggeworfen. Der Philosoph Bernd Ladwig fordert Gerechtigkeit für alle Tiere. Doch was heisst das? «Sternstunde»-Moderatorin Barbara Bleisch fragt nach.

Barbara Bleisch Moderatorin Sternstunde Philosophie

Das Leid, das die Massentierhaltung Tieren zufügt, ist hinlänglich bekannt: Schweine, die sich in ihren engen Buchten nicht um die eigene Achse drehen können; Schafe, die nach der Schur bluten; Truthühner, deren Knochen unter dem Gewicht angezüchteter Brustmuskeln brechen – diese Bilder sind bekannt. Dass sich die Zustände dennoch nicht oder nur sehr langsam ändern, ist nicht allein dem Verdrängen der Gesellschaft geschuldet. Die Ausbeutung der Tiere ist tief in der menschlichen Lebenspraxis und Kultur verankert. Der Philosoph Bernd Ladwig fordert deshalb eine politische Wende in der Debatte: Er will Gerechtigkeit für Tiere, was für ihn bedeutet, sie als Mitglieder der politischen Gemeinschaft zu verstehen. Was das mit Blick auf den Kater zu Hause, die Giraffe im Zoo, den Fisch im Wildbach oder den Truthahn im Sandwich konkret heisst, fragt «Sternstunde»-Moderatorin Barbara Bleisch.

Ausstrahlung: Sonntag, 30. August 2020, 11.00 Uhr, SRF 1

Weitere Themen in den «Sternstunden»:

10.00 Uhr, SRF 1: «Sternstunde Religion»: Glaube an Dinosaurier – Kreationisten bauen die Arche Noah nach
11.55 Uhr, SRF 1: «Sternstunde Musik»: Beethoven Reloaded

 

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Sonntag, 30. August 2020, 11.00 Uhr, SRF 1

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