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Kultur

«Sternstunde Philosophie»: Die Schweiz als Komplizin

Das IKRK, die Neutralität, die direkte Demokratie – wer hat’s erfunden? In vielem ist die Schweiz Vorbild. Doch ihre Geschichte hat auch Schattenseiten, etwa im Zweiten Weltkrieg. Wie soll mit der schuldhaften Vergangenheit umgegangen werden? Und wo leisten wir heute noch Beihilfe zum Bösen? «Sternstunde»-Moderator Yves Bossart diskutiert mit seinen Gästen.

Yves Bossart Moderator Sternstunde Philosophie 2020

Im Zweiten Weltkrieg war das Schweizer Boot allzu schnell voll. Die Geschäfte mit Nazi-Deutschland waren verlockend. Vor den Nazis waren es die Kolonialmächte, später das südafrikanische Apartheidregime. Dank des Bankgeheimnisses profitierte die Schweiz zudem von Steuerhinterziehung und Ausbeutung. Heute ist die Schweiz Drehscheibe für umstrittene Geld- und Rohstoff-Geschäfte. Wie und warum machen wir uns immer wieder zur Komplizin? Wie gehen wir mit unserer schuldhaften Vergangenheit um? Und wo agiert die Schweiz heute noch als Helfershelferin? Yves Bossart im Gespräch mit dem Philosophen Michael Schefczyk, der Historikerin Lea Haller und dem Historiker Kijan Espahangizi. Eine Sendung anlässlich des SRF Programmschwerpunktes «1945» zu 75 Jahren Kriegsende. Mehr Informationen unter srf.ch/1945.

Ausstrahlung: Sonntag, 8. November 2020, 11.00 Uhr, SRF 1

Weitere Themen in den «Sternstunden»: 
10.00 Uhr, SRF 1: «Sternstunde Religion»: Die Christen und der Krieg
10.45 Uhr, SRF 1: «Sternstunde Religion»: Ohne Religion keine Kriege?
11.55 Uhr, SRF 1: «Sternstunde Kunst»: Volker Schlöndorff – Ein Leben für das Kino

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Sonntag, 8. November 2020, 11.00 Uhr, SRF 1

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srf.ch/sternstunden

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