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Kultur

«Sternstunde der Nacht»: Im Rausch

Rausch und Ekstase – zu allen Zeiten suchten Menschen nach dem Eintritt in andere Welten. Psychoaktive Substanzen bescheren uns kreative Höhenflüge, Leistungssteigerung und Reisen in unbekannte Bewusstseinsräume – und sie haben ihren Preis. Eine «Sternstunde der Nacht» im Delirium.

Sternstunde der NachtModeratoren Yves Bossart und Barbara Bleisch2017Copyright: SRF/Daniel Winkler

Dem Alltagstrott entfliehen, den Leistungsdruck hinter sich lassen, den Horizont erweitern: Die Suche nach Rausch und Ekstase sind menschliche Konstanten. Um sich selbst zu vergessen oder in andere Welten einzutauchen, konsumieren die einen Alkohol, Kokain oder LSD, andere greifen zu Ayahuasca oder anderen Psychedelika. Wiederum andere finden den Rausch im Extremsport oder der Askese. Halluzinogene kommen heute auch in der Psychiatrie zum Einsatz, etwa als Mittel gegen schwere Depressionen. Wo endet die Droge und wo beginnt das Medikament? Was unterscheidet den Drogenrausch vom Extremsport? Brauchen wir Menschen den Rausch – oder kommt der wahrhaft glückliche Mensch ohne ihn aus? 

Über Bewusstseinstechniken aller Art und ihre Folgen diskutieren: Milan Scheidegger, Neurowissenschaftler und Psychedelika-Forscher; Reda el Arbi, Überlebender der «Drogenhölle» am Zürcher Letten; die Philosophin Svenja Flasspöhler; die Extremsportler Evelyne Binsack und Michi Schwery; die Suchtexperten Toni Berthel und Boris Quednow sowie der Sufi-Scheich Peter Hüseyn Cunz. Gastgeber sind Barbara Bleisch und Yves Bossart.

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Ausstrahlung
Samstag, 4. Mai 2019, 20.55 Uhr, SRF zwei

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Weiterführende Informationen
srf.ch/sternstunden

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