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Kultur

«Schnabelweid»: Dialekt als Nachteil

Diskriminiert und stigmatisiert wegen des Dialekts – das ist Alltag in der Schweiz. «Schnabelweid» zeigt auf, warum Dialekte zum Nachteil werden können, und spricht mit Betroffenen sowie dem Sprachforscher Adrian Leemann. Ausserdem Thema ist eine App für längst vergangene Sprachen. Priska Plump moderiert die Sendung.

Schnabelweid Radio SRF 1

Dialekt ist in der Deutschschweiz normalerweise positiv konnotiert. Aber er kann auch Anlass zur Diskriminierung geben. Zum Beispiel, wenn eine Bewerbung daran scheitert. Es erzählen Betroffene, wie sie Diskriminierung und Stigmatisierung wegen ihres Dialekts erlebt haben. Und der Sprachforscher Adrian Leemann erklärt, wie gross das Problem ist und warum Dialekte Angriffsfläche für Spott und Benachteiligung bieten.

Die neue App Vanished Voices entführt in längst vergangene Zeiten. Damit lässt sich hören, wie Menschen vor 1000, 3000 oder 6000 Jahren geredet haben könnten. Anhand von Beispielsätzen zeigt die App auf, wie sich verschiedene verwandte Sprachen entwickelt und wann sich Deutsch, Französisch, Englisch, Persisch, Walisisch oder Russisch, die alle denselben Ursprung haben, auseinanderentwickelt haben.

Ausstrahlung: Donnerstag, 25. Juni 2020, 21.03 Uhr, Radio SRF 1

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Ausstrahlung
Donnerstag, 25. Juni 2020, 21.03 Uhr, Radio SRF 1

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srf.ch/schnabelweid

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