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«Reporter»: Patricia Danzi – Unterwegs für eine bessere Welt

Patricia Danzi ist fast immer in Bewegung – bei der Arbeit und beim Sport. Bereits im Kindergarten hat sich die Tochter eines nigerianischen Diplomaten und einer Schweizer Sekundarlehrerin entschieden, keine Vorurteile gelten zu lassen. Heute leitet sie als erste Frau die Direktion der DEZA beim Bund. Monica Suter hat sie für diese Reportage bei ihrer ersten Auslandreise als DEZA-Direktorin begleitet.

Reporter Patricia Danzi – Unterwegs für eine bessere Welt DEZA-Direktorin Patricia Danzi ist eine aufmerksame Beobachterin.

Bereits im Gymnasium wusste Patricia Danzi, dass sie sich beim Internationalen Roten Kreuz IKRK engagieren wollte. Auf ihre Bewerbung antwortete das IKRK der damals 15-Jährigen, sie solle erst studieren und sich dann wieder melden. Gesagt, getan. Zehn Jahre später, nach abgeschlossenem Studium der Umwelt- und Agrarwissenschaften heuerte die unterdessen 25-Jährige abermals an. Diesmal erfolgreich. Ihre erste Reise führte sie sogleich nach Bosnien und Herzegowina. Unmittelbar nach dem Balkankrieg in den 90er-Jahren.

Reporterin Monica Suter begleitet Patricia Danzi auf ihrer ersten Auslandreise als Direktorin der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA. Es ist eine ungewöhnliche Reise in Zeiten der Covid-Pandemie. Doch 20 Stunden Busfahrt sind kein Hindernis für die Amtsdirektorin. Die Reise führt sie zurück an den Beginn ihrer Berufskarriere, auf den Balkan. Zurück zum Trauma, das der Krieg in der Bevölkerung hinterlassen hat. Noch immer sind die Folgen davon spürbar. Deshalb engagiert sich die Schweiz auch 25 Jahre nach dem Krieg auf dem Balkan; versucht, die marode Wirtschaft zu beleben, der Bevölkerung mithilfe einer neuen Generation Hoffnung zu geben.

Mit Energie und Leidenschaft geht die ehemalige Olympionikin im Siebenkampf ihre Arbeit an. Ihren unerschütterlichen Optimismus behält sie auch beim Anblick der immer wieder ähnlichen Probleme, die sie antrifft. Zum Beispiel bei der Konfrontation mit Migrantinnen und Migranten im Auffanglager Lipa an der EU-Aussengrenze. «Eine andere Wahl als den Optimismus haben wir nicht», sagt die DEZA-Direktorin angesichts der vielen Probleme, die es weltweit zu lösen gelte.

Ausstrahlung: Mittwoch, 12. Mai 2021, 21.00 Uhr, SRF 1

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