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Kultur

«Reporter»: Ein Schweizer Cop in New Orleans

Regionalpolizist Urs Brechbühler aus Zofingen wird Cop in New Orleans – einer Stadt, die zu den gefährlichsten in den USA zählt und in der im Durchschnitt an jedem dritten Tag ein Mensch getötet wird. Die Ausbildung ist hart, der Berufsalltag nach der Ausbildung noch härter. Eine Reportage von Denise Langenegger.

Reporter: Ein Schweizer Cop in New Orleans. Als Streifen-Polizist fährt Urs Brechbühler zu Notrufen, zu Verkehrsunfällen oder bearbeitet Verkehrsüberschreitungen.

Urs Brechbühler, Regionalpolizist im aargauischen Zofingen, hatte den Wunsch, sich weiterzuentwickeln. Und seine amerikanische Frau hatte Heimweh. Auf einer Reise nach New Orleans schlug ihm ein Cop vor, sich beim «New Orleans Police Department» zu bewerben. So kam es, dass Brechbühler mit seiner Familie nach New Orleans zog. 

Der gelernte Polymechaniker besitzt eine Greencard, hat viel Berufserfahrung und die komplexen Aufnahmeprüfungen bestanden. Während sieben Monaten wird der Schweizer an der Polizeiakademie gedrillt. Anschliessend ist er vier Monate lang mit einem Ausbildner auf Streife unterwegs, um das Polizeihandwerk zu lernen.

Reporterin Denise Langenegger trifft den Schweizer Cop am letzten Tag seiner Ausbildung an der Polizeiakademie und begleitet ihn bei seinen ersten Einsätzen in den Strassen von New Orleans. Gewaltdelikte wie Raubüberfälle, häusliche Gewalt und Morde sind in der Stadt am Mississippi in den letzten Jahren gesunken. Dennoch gehört die Kriminalitätsrate zu den höchsten im Land. «Wer sagt, er habe keine Angst, ist wahrscheinlich nicht ganz ehrlich», sagt der gebürtige Berner. «Wichtig ist, dass man die Angst im Griff hat und immer aufmerksam ist, dann kommt es schon gut».

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Ausstrahlung
Sonntag, 19. Mai 2019, 22.25 Uhr, SRF 1

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srf.ch/reporter

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