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Kultur

«Puls»: Testosteron – Das «Männerhormon» unter der Lupe

Das Hormon Testosteron steht für Männergesundheit, Sex, Lebenselixier im Alter und gilt als soziales Verhaltenshormon. Wer viel davon hat, dem wird ein Hang zur Aggressivität nachgesagt und zum Gerangel um den ersten Platz. Was ist dran am Mythos des testosterongesteuerten Mannes? Daniela Lager moderiert die Sendung.

Daniela Lager Moderatorin Puls 2020

Überholte Sichtweise – das Männerhormon unter der Lupe
Sind wir alle «hormongesteuert»? Die aktuelle Forschung zeigt: nicht unbedingt so, wie ursprünglich angenommen. Denn anders als in der Tierwelt lässt sich die pauschale Aussage «Testosteron macht aggressiv» beim Menschen nicht bestätigen. Neuere wissenschaftliche Studien legen etwa nahe, dass der Botenstoff tatsächlich soziales Verhalten fördert.

Einer der führenden Experten auf diesem Gebiet ist der Franzose Jean-Claude Dreher aus Lyon. Er zeigt in seinen Laborversuchen, dass Testosteron nicht aggressiv macht, sondern Männer gar strategisch handeln lässt: Wer mehr Testosteron hat, behandelt andere freundlicher, um seinen eigenen Status zu stärken.

«Puls» spricht auch mit dem britischen Verhaltenspsychologen Simon Baron Cohen, der zeigen kann, wie Testosteron schon im Mutterleib festlegt, wie «männlich» oder «weiblich» wir werden. Und sein deutscher Kollege Oliver Schultheiss hat herausgefunden, dass Menschen unter dem Einfluss von Testosteron besser lernen können.

Ausstrahlung: Montag, 14. Juni 2021, 21.05 Uhr, SRF 1

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Montag, 14. Juni 2021, 21.05 Uhr, SRF 1

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