angle-left «Persönlich»: Dirigentin Lena-Lisa Wüstendörfer und Tätowierer Augustinus Rupp
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«Persönlich»: Dirigentin Lena-Lisa Wüstendörfer und Tätowierer Augustinus Rupp

Zwei Ausnahmeerscheinungen sind bei Dani Fohrler zu Gast: Die international gefragte Dirigentin Lena-Lisa Wüstendörfer arbeitet nach wie vor in einer Männerdomäne. Und Tätowierer Augustinus «Gass» Rupp hat angefangen zu tätowieren, als es noch verboten war.

Persönlich Moderator Dani Fohrler

Lena-Lisa Wüstendörfer ist Music Director des neu gegründeten «Swiss Orchestra» und künstlerische Leiterin des «Berner Bach Chors». Neben einem Violin- und Dirigierstudium hat Wüstendörfer Musikwissenschaften und Wirtschaft studiert. In ihrer Funktion als Dirigentin sind die Parallelen zwischen der  Musik- und Wirtschaftswelt auch unverkennbar. Schliesslich führt sie als Dirigentin sozusagen ein ganzes «Unternehmen» und sagt als Chefin, wo es lang geht. Angefangen hat alles mit einer Blockflöte. Dann kam das Geigespiel hinzu. Später wollte Lena-Lisa Wüstendörfer Mathematikerin werden – oder Konditorin. Nach Abschluss ihres Dirigierstudiums war sie mit nur 24 Jahren ein Jahr lang musikalische Assistentin beim Stardirigenten Claudio Abbado. Heute gilt sie als eine der gefragtesten Konzertdirigentinnen. Als Ritual vor einem Auftritt gönnt sich Lena-Lisa Wüstendörfer immer ein gutes Stück Schokolade.

Augustinus Rupp hat 1981 sein erstes Tattoo-Studio eröffnet.Damals erklärten ihm Beamten im Laden, dass tätowieren als Verstümmelung des Menschen gilt und verboten sei. Nichtdestotrotz: Rupp ist Tätowierer geblieben. Zeichnen und Malen standen immer schon im Zentrum seines Lebens. «Gass», wie Rupp alle nennen, war aber auch schon Türsteher, Feuerspucker, Skiliftbetreuer und Hirte. Das Tätowieren hat er sich am Anfang selbst beigebracht, um dann bei einem kalifornischen «Tattoo-Meister» von der Pike auf in diese Kunst eingeführt zu werden. Bemalt hat «Gass» schon alles, was man bemalen kann, insbesondere Abbruchobjekte. Die vergängliche Kunst ist das, was ihn interessiert. Nachdem er viele Jahre unterwegs war, lebt er heute in der Ostschweiz.

Die Radio SRF 1-Talksendung «Persönlich» kommt am Sonntag, 15. September 2019, live aus dem Werdenberger Kleintheater Fabriggli in Buchs SG. Der Anlass ist öffentlich und der Eintritt frei. Türöffnung ist um 09.00 Uhr und die Sendung beginnt um 10.00 Uhr. Eine Sitzplatzreservation ist nicht möglich.

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Ausstrahlung
Sonntag, 15. September 2019, 10.00 Uhr, Radio SRF 1

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srf.ch/persoenlich

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