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«Passage»: Wie die Jesidinnen zu sich fanden

Die Jesidinnen, die ganz im Westen des Iraks leben, wurden schon oft vertrieben – so auch 2014 mit dem Vorrücken des Islamischen Staates. Nur die Flucht in die Berge rettete sie. Jetzt nehmen die Frauen ihr Schicksal selbst in die Hand.

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Jesiden sind eine monotheistische Religionsgemeinschaft, die ursprünglich aus dem Irak, Syrien und der Türkei kommt. Im August 2014 schien das Schicksal der Jesidinnen und Jesiden besiegelt. Der Islamische Staat rückte an, die Peschmergas, eigentlich zum Schutz der Jesidinnen in der Gegend rund um Shengal stationiert, flohen. Nur dank den Kämpfern, vor allem aber den Kämpferinnen der kurdischen Befreiungsarmee, konnte die jesidische Bevölkerung in die Berge flüchten. Dort, in den Bergen, leben sie noch immer. Nun haben die jesidischen Frauen erkannt, dass sie ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen müssen.

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Freitag, 14. Juni 2019, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

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srf.ch/passage

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