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Kultur

«Mona mittendrin»: Bei Menschen ohne persönlichen Besitz

Mona Vetsch muss gleich zu Beginn dieser Folge ihr Portemonnaie abgeben. Sie braucht es auf dem Yamagishi-Hof nicht. Hier leben alle aus einer Kasse. Das löst bei Mona Vetsch gemischte Gefühle aus. Wie so manch anderes, was sie in den drei Tagen vor Ort erlebt.

Mona mittendrin Bei Menschen ohne Privatbesitz Mona Vetsch und Christoph Federer 2021

«Das ist meine Freiheit!», sagt Mona Vetsch, als sie auf ihr Portemonnaie und die Bankkarten darin angesprochen wird. Die Menschen der Yamagishi-Gruppe finden, es sei viel leichter ohne persönlichen Besitz. Seit rund dreissig Jahren leben sie zusammen und teilen alles.

Die Gruppe aus Hagenbuch ZH lebt vom Verkauf von eigenem Gemüse, Fleisch und Brot. Es gibt keine Hierarchien, jeder soll mithelfen, wo und wann er will. Sie wollen ein Leben führen, das nicht geprägt ist von Geld, sondern von Freude und Harmonie. Was sie arbeiten, sei zweitrangig. Der zentrale Punkt: der Prozess im Inneren.

Um bei Yamagishi dabei zu sein, muss man einen Kurs namens «Tokkoh» besucht haben. Er dauert eine Woche und man ist 24 Stunden zusammen. Was dort genau passiert, will man Mona Vetsch nicht im Detail verraten. Es gehe darum, sein eigenes Ego Stück für Stück loszulassen. Mona Vetsch fragt sich, ob das eine Art Gehirnwäsche sei.

Ausstrahlung: Mittwoch, 15. September 2021, 21.00 Uhr, SRF 1

 

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Ausstrahlung
Mittwoch, 15. September 2021, 21.00 Uhr, SRF 1

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srf.ch/monamittendrin

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