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Kultur

«Mona mittendrin»: Bei Menschen mit Demenz

Mit vielen Fragen und Bildern von Menschen im Kopf, die nicht mehr wissen, wer sie sind, geht Mona Vetsch in ein Heim für Menschen mit Demenz. Bald merkt sie: Dasein und spüren bringen einen manchmal weiter als reden.

Mona mittendrin bei Dementen Staffel 4 Herbst 2019 Folge 2 Mona Vetsch mit den „Sonnweid“-Bewohnerinnen Radojka Schüpbach, Vreni Egloff, Margot Schwander (vorne v.l.n.r.)

Demenz zeigt sich bei Betroffenen ganz unterschiedlich. Das erfährt Mona Vetsch schon bei ihrer ersten Begegnung. Eine Bewohnerin kann ihr erzählen, wie es sich anfühlt, wenn Dinge plötzlich nicht mehr gehen, die ein Leben lang selbstverständlich waren. Zum Beispiel sich an das Geburtsjahr erinnern oder im Heim den Weg ins Zimmer finden, den man schon 100 Mal gegangen ist.

Später auf der Pflegeabteilung kann Mona Vetsch keine gesprochenen Antworten mehr erwarten. Kommunikation geschieht hier über Zuwendung. Mona hilft einer Bewohnerin beim Essen und einer anderen beim Aufsitzen.

Demenz trifft nicht nur die erkrankten Menschen, sondern auch ihre Angehörigen. Ehepartner erzählen Mona vom traurigen Moment, als sie sich eingestehen mussten, nicht mehr zu Hause für den anderen sorgen zu können. Die Tochter einer Demenzheim-Bewohnerin schildert, wie es einen trifft, wenn man den geliebten Menschen Stück für Stück an die unheilbare Krankheit verliert.

Drei Tage im Demenzheim Sonnweid in Wetzikon sind kein Spaziergang für Mona. Sie wird konfrontiert mit existenziellen Fragen über den Sinn des langen Lebens und lernt von den Dementen, dass Realität immer eine Frage der Perspektive ist.

Ausstrahlung: Donnerstag, 21. November 2019, 21.05 Uhr, SRF 1

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Donnerstag, 21. November 2019, 21.05 Uhr, SRF 1

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srf.ch/monamittendrin

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