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«Kontext»: Geliebt und gehasst – Männer mit Macht

Machtvolle Menschen ragen heraus, sind aber auch herausfordernd. Sie können motivieren und mitreissen, aber auch andere übergehen und Grenzen überschreiten. Wie gehen Organisationen mit solchen Menschen um? Und warum tun sich gerade Frauen oft schwer mit ihnen? «Kontext»-Moderatorin Monika Schärer geht diesen Fragen nach.

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Zwischen Charisma und Missbrauch: Die Rolle der Organisationen
Charismatische Führungspersönlichkeiten sind gefragt: Sie bringen Unternehmen voran und verhelfen Vereinen und Parteien zu Aufmerksamkeit. Um zu führen, braucht es Kompetenzen und ein gesundes Selbstbewusstsein. Wann aber kippt diese Mischung? Und wie können Unternehmen den Machtmissbrauch ihrer Chefetagen verhindern? Philosophin Rebekka Reinhard fordert eine neue Definition von Verantwortung, während Psychoanalytiker Hans-Jürgen Wirth für flachere Hierarchien plädiert und dazu rät, von Menschen, die Macht haben, Selbstreflexion einzufordern.

Zwischen Macht und Ohnmacht: Die Rolle der Frauen
Oft verhalten sich Frauen mächtigen Männern gegenüber hoch ambivalent. Denn ihr Charme kann mitreissen und betören – aber er kann auch verstören. Frauen scheinen nach wie vor zwischen Machtbehauptung und Opferrolle hin- und herzuschwanken. Gerade wenn es um sogenannte Grenzverletzungen geht. Was ist damit gemeint, jenseits von körperlichen Bedrängungen und blöden Sprüchen? Welche Verantwortung tragen Frauen, die Liebesbeziehungen eingehen, die sie später vielleicht bereuen?

Ausstrahlung: Mittwoch, 9. September 2020, 09.02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

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Mittwoch, 9. September 2020, 09.02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

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