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Kultur

«Kontext»: Die Schweiz und China – Partnerschaft mit Tücken

Die Schweiz und China arbeiten häufig zusammen. Auch im Hochschulwesen und in der Kultur. Nicht immer laufen diese Ost-West-Kooperationen komplikationslos ab. Kritikerinnen und Kritiker fürchten zudem, China versuche durch Partnerschaften im Bildungswesen politisch Einfluss zu gewinnen. Brigitte Häring moderiert die Sendung.

Chinas Appetit auf den Westen wächst und wächst. Auch mit der Schweiz pflegt das Reich der Mitte vielfältigen Austausch und sucht immer neue Partnerschaften. Dabei geht es nicht nur um wirtschaftliche Deals, sondern auch um Austausch in Kultur und Bildung: China sucht gezielt Partnerschaften mit Hochschulen und Universitäten. Diese Kooperationen stossen auf Interesse, werfen aber auch Fragen auf: Was macht den Wissensaustausch mit China so attraktiv für hiesige Bildungsinstitute? Und wie viel Einfluss nimmt die chinesische Regierung bei solchen Partnerschaften?

China – Ein Kooperationspartner wie jeder andere?
Hochschulpartnerschaften aber auch kulturelle Austauschprojekte zwischen China und der Schweiz sorgen immer wieder für Debatten. Aktuell gerieten Pläne der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK in die Kritik. Die Hochschule strebt eine Kooperation mit dem Harbin Institute of Technology in Shenzhen an.
ZHdK-Direktor Thomas D. Meier diskutiert mit Ralph Weber, China-Experte am Europa Institut der Universität Basel über Risiken und Chancen schweizerisch-chinesischer Hochschul-Partnerschaften.

Ein Leitfaden für den Ost-West-Dialog
Einflussnahme der chinesischen Regierung auf ihre Studierenden, aber auch auf ausländische Bildungsinstitute – das ist nicht nur in der Schweiz ein Thema. Auch an deutschen Universitäten taucht immer wieder der Verdacht auf, dass Hochschul-Partnerschaften von der chinesischen Regierung für politische Zwecke genutzt werden. Die deutsche Hochschulrektorenkonferenz hat darauf reagiert und einen Leitfaden zum Umgang mit chinesischen Hochschulen verfasst. Ein Gespräch mit Bernd Scholz Reiter von der deutschen Hochschulrektorenkonferenz.

Kunst ist frei – Solange man sie nicht sieht
Auch in Kunst und Kultur gibt es regen Austausch zwischen Ost und West. Das ist wichtig. Das kann das gegenseitige Verständnis fördern. Doch wenn es um den Austausch zwischen China und westlichen Staaten wie der Schweiz geht, dann ist dieser Kulturtransfer nicht immer unbefangen. Das hat auch die Galerie Urs Meile erfahren, die sich seit 2006 in Peking engagiert.

Ausstrahlung: Freitag, 12. Februar 2021, 09.02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

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Freitag, 12. Februar 2021, 09.02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

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