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«Kontext»: Care-Migration – Die Zukunft der Altersbetreuung?

24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, kaum Pausen und keine Freizeit: Die Arbeitsbedingungen von Care-Migrantinnen, die als Betreuungspersonen in Haushalten von betagten Personen leben und zwischen ihrem Heimatland und der Schweiz pendeln, sind oft prekär. Trotzdem spricht die Politik von einer Win-win-Situation.

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Arbeit hinter verschlossenen Türen
Wer ist die typische Care-Migrantin und welche Aufgaben übernimmt sie im Haushalt einer Seniorin oder eines Seniors? Eine Annäherung an eine Arbeit, bei der auch Fachleute oft nur auf Schätzungen und Vermutungen zurückgreifen können.

Das Leben einer Care-Migrantin
Die Care-Migrantin Klara Ivancovic pendelt zwischen ihrer Heimat und der Arbeit in der Schweiz – eine Herausforderung für sie und ihre Familie in der Heimat. Sie erzählt, wie sie sich organisiert, wie sie die Arbeit erlebt und auf was sie sich freut.

Darf Care-Migration 24-Stunden-Betreuung sein?
Betreuungs- und Personalvermittlungsorganisationen preisen die Care-Migration als 24-Stunden-Betreuung an. Barbara Lienhard von der Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich, die das Internetportal careinfo.ch betreibt, kennt die rechtlichen Knackpunkte solcher Anstellungsverhältnisse und die konkreten Sorgen mancher Care-Migrantinnen.

Ist Care-Migration ein Modell für die Zukunft?
Geschätzte 10'000 bis 30'000 Care-Migrantinnen arbeiten in der Schweiz und betreuen Seniorinnen und Senioren – Tendenz steigend. Die Care-Migration schliesst eine Lücke im Schweizer Angebot der Altersbetreuung. Was macht sie für viele Beteiligten zu einem attraktiven Angebot? Ist die Care-Migration eine Lösung für die Zukunft? Sozialwissenschaftlerin Ursula Scheidegger erklärt.

Ausstrahlung: Dienstag, 18. Mai 2021, 09.02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

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Dienstag, 18. Mai 2021, 09.02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

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