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«Kontext»: Arbeiterinnen organisieren

Sogenannte «Frauenarbeit» ist schwächer durch Gewerkschaften geschützt als «Männerarbeit». Und das, obwohl Frauen eher unter prekäreren Bedingungen arbeiten als Männer. Wie muss sich Gewerkschaftsarbeit wandeln, um auch die weibliche Arbeitswelt zu durchdringen? Zu Gast bei Brigitte Häring in «Kontext» ist Natalie Imboden, feministische Historikerin.

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Am Frauenstreik hören wir die Frauen laut und deutlich. Oft aber bleiben genau jene Frauen, die am meisten Grund zur Empörung hätten, ruhig. In Risikobranchen wie etwa der Reinigung, dem Detailhandel oder der Privatpflege ist die gewerkschaftliche Organisation relativ schwach – besonders im Vergleich mit traditionellen Männerbranchen wie dem Bau oder der Industrie.

«Kontext» wirft zum Frauenstreik ein Licht auf typische Frauenarbeit unter prekären Bedingungen und auf den Versuch der Gewerkschaften, in diese Arbeitswelten vorzudringen. Merkmale solcher Frauenarbeit, wie etwa Teilzeitarbeit, erschweren den Erfolg der Gewerkschaftsbewegung ebenso wie ihre männlich geprägte Geschichte. Und «Kontext» widmet sich ausserdem der Frage, wie sich hart arbeitende Frauen zum Frauenstreik formieren, wo Gewerkschaften kaum eine Rolle spielen: in der Landwirtschaft.

Zu Gast im Studio ist Natalie Imboden, feministische Historikerin mit jahrelanger Erfahrung in der Gewerkschaftsarbeit.

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Ausstrahlung
Freitag, 14. Juni 2019, 09.02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

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srf.ch/kontext

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