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«Kommissar Dupin»: Bretonische Verhältnisse

Der Pariser Kommissar Dupin, der in ein Kaff in der Bretagne strafversetzt wurde, wo ihn die Einheimischen wie einen unerwünschten Gast behandeln, hadert mit seinem Schicksal. Doch als er den Mord an einem Hotelier aufklären muss, ist er voll bei der Sache. Der erste Fall mit Pasquale Aleardi als Kommissar Dupin.

Kommissar Dupin – Bretonische Brandung Am Strand: Pasquale Aleardi als Kommissar Dupin

Musste es ausgerechnet die Bretagne sein? Ausgerechnet dieser pittoreske Küstenort Concarneau? Das fragt sich der aus Paris strafversetzte Kommissar Dupin (Pasquale Aleardi) jeden Tag. Keine einfache Situation für ihn, zumal die Bretonen ihm das Eingewöhnen nicht gerade erleichtern, sehen sie in dem eigenwilligen Pariser doch irritierenderweise einen ahnungslosen Ausländer.

Dupin hat allerdings wenig Gelegenheit, sich über seine neue Umgebung und seine neuen Kollegen, den unbeirrbaren, eilfertigen Riwal (Ludwig Blochberger) und den zu schlechten Witzen neigenden Kadeg (Jan Georg Schütte), zu wundern, muss er doch seinen ersten Mordfall aufklären: Im Nachbarort Pont Aven wird der hochangesehene Hotelier und Kunstliebhaber Pierre-Louis Pennec erstochen aufgefunden. Wer ermordet einen 91-Jährigen? Und warum?

Verdächtig sind zunächst einfach mal alle: Pennecs tief getroffene und langjährige Freundin Francine Lajoux (Gudrun Ritter) sowie dessen schwächlicher Sohn und Erbe Loic (Michelle Prelle), Loics dominante Frau Catherine (Sibylle Canonica) oder auch der berechnende Politiker André Pennec (Walter Kreye), Pennecs Halbbruder. Offenbar spielt auch das geschichtsträchtige Familienhotel selbst eine Rolle in dem verzwickten Fall. Pennecs Grossmutter war mit den grossen Malern der damaligen Zeit eng befreundet, von denen Paul Gauguin nur der Bekannteste war. Um sich auf dem weiten Feld der Kunst nicht zu verirren, sucht Dupin Rat bei der Kunstsachverständigen Morgane Cassel. Aber dann geschieht ein weiterer Mord, und letztlich ist es Dupin allein, der das Rätsel lösen muss.

Mit dem kunsthistorisch verwickelten Fall «Bretonische Verhältnisse» nimmt der Schweizer Schauspieler Pasquale Aleardi als Kommissar Dupin die Ermittlungen auf. Der Sohn griechisch-italienischer Eltern wuchs in Dietikon im Kanton Zürich auf und begann seine Kinokarriere in «Tschäss». Man kennt ihn aus Schweizer Produktionen wie «Grounding» oder dem SRF-Zweiteiler «Gotthard». Daneben ist er häufig in deutschen Spiel- und Fernsehfilmen zu sehen.

SRF 1 zeigt ab dem 30. Juni 2020 jeweils am Dienstagabend die ersten sieben Verfilmungen von Jean-Luc Bannalecs «Kommissar Dupin»-Bestsellerromanen. Neben packenden Kriminalfällen haben diese auch viele Schauwerte zu bieten, da sie an den Originalschauplätzen an der wilden bretonischen Küste gedreht wurden.

Ausstrahlung: Dienstag, 30. Juni 2020, 20.05 Uhr, SRF 1

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Dienstag, 30. Juni 2020, 20.05 Uhr, SRF 1

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