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«International»: Ich habe Hunger gesehen – mitten in Rom

Rom im Herbst 2020. Die «Ewige Stadt» leidet unter der Corona-Pandemie. Der Tourismus ist eingebrochen und die Bevölkerung verunsichert. Es wird vor noch mehr Arbeitslosigkeit, vor dem Abstieg und vor der Armut gefürchtet. Der Staat bleibt nicht untätig. Doch im Hintergrund lauert das organisierte Verbrechen. «International» berichtet.

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«Ricordi di Roma», steht über Alessia Astrologos Souvenirladen in Italiens Hauptstadt. «Erinnerungen an Rom». Das klingt wie eine Ironie aus einer Zeit, die es heute nicht mehr gibt. Die Gäste aus aller Welt kommen nicht mehr in Scharen, wie einst, in die Stadt, die vom Tourismus lebt. Läden, Restaurants, Hotels und Museen verloren seit dem Ausbruch der Pandemie bis zu 80 Prozent ihres Umsatzes. «Ich fürchte den Abstieg», sagt Alessia.

Rund um die protestantische Kirche im Bahnhofsquartier verteilen Erica Correnti und ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter Sandwiches, Kaffee und Fruchtsaft an Obdachlose und Bedürftige. Die Not in Rom hat zugenommen. «Die Lage hat sich verschlechtert», sagt Erica Correnti.

In Tor Bella Monaca sind die Häuser grau. Die Perspektiven sind düster, vor allem für die Jungen. Das Auftauchen des Coronavirus hat die Lage nicht verbessert. Im Gegenteil: Es sind gute Bedingungen für die Mafia. «Die Camorra zahlt gut», meint Davide Biscotti.

Das ist Rom im Herbst 2020, Rom in Zeiten der Corona-Pandemie.

Ausstrahlung: Samstag, 24. Oktober 2020, 09.08 Uhr, Radio SRF 2 Kultur; 11.33 Uhr, Radio SRF 4 News

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