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«Gredig direkt» mit dem UBS-CEO Sergio Ermotti

Im Oktober tritt Sergio Ermotti nach neun Jahren als CEO der UBS ab. Er übernahm die Grossbank 2011 in einer schwierigen Lage. Was hat er bewirkt? Hat sich am Image der Banken etwas geändert? Wie ging der Chef von 70'000 Mitarbeitenden mit Macht und Druck um? Ermotti zieht eine persönliche Bilanz bei Moderator Urs Gredig.

Gredig direkt Moderator Urs Gredig

Die medialen Abgesänge auf Sergio Ermotti fallen unterschiedlich aus. Vom «machtbewussten Tessiner im perfekten Anzug» ist die Rede, vom «Supermillionär», aber auch vom «Stabilisator», der die UBS nach schwierigen Jahren der Finanzkrise wieder auf Kurs brachte und eine neue Vertrauensbasis schuf.

Während die Credit Suisse noch immer die Nachwehen der Überwachungsaffäre spürt, ist Ermotti wenig skandalumweht. Der 60-Jährige geht ohne grosse Misstöne um seine Person und übergibt die Geschicke der UBS seinem Nachfolger Ralph Hamers. Der Niederländer soll die grösste Vermögensverwalterin der Welt ins digitale Zeitalter führen.

Neun Jahre an der Spitze einer internationalen Grossbank: Das ist mittlerweile eher die Ausnahme als die Regel. Dem raffgierigen Geschäftsgebaren vergangener Jahre schwor der ehemalige Investmentbanker Ermotti ab – auch auf Druck der Regulierungsbehörden. Geht der bessere Ruf aber auch mit einem Bedeutungsverlust der Banken einher? Warum sind die Managerlöhne weiterhin so hoch? Und wie beurteilt der kritische Staatsbürger Ermotti die Zukunftsperspektive der Schweiz?

Ausstrahlung: Donnerstag, 10. September 2020, 22.25 Uhr, SRF 1

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