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«Gredig direkt» mit Sarah Briguet

Sarah Briguet wurde vor 30 Jahren zur Miss Schweiz gekürt. Was niemand ahnte: Hinter der strahlend schönen Frau lagen traumatische Kinderjahre, in denen sie von ihrem Vater sexuell misshandelt wurde. Bei «Gredig direkt» bricht sie ihr Schweigen und erzählt von Trauma, Schmerz und Hoffnung.

Gredig direktModerator Urs Gredig2020Copyright: SRF/Oscar Alessio

Im August 1994 wird in Zürich die neue «Miss Schweiz» gekrönt. Die 24-jährige Gewinnerin heisst Sarah Briguet, strahlt mit ihrem Krönchen um die Wette und die Schweiz liegt der schönen Romande zu Füssen. Doch hinter Briguets blendender Fassade liegt ein Trauma, an dem sie beinahe zerbrach. Jahrelang wurde die Walliserin von ihrem Vater missbraucht. Der Inzest begann, als Briguet fünf Jahre alt war, den letzten Übergriff erlitt sie mit 13.

Ihre erschütternden Erfahrungen hat die heute 50-jährige Radioproduzentin in einem Buch mit dem Titel «Miss à Mort» niedergeschrieben, das auch auf Deutsch erscheinen soll. Wie bei vielen Missbrauchs-Opfern hatte der Inzest bei Briguet eine Depression zur Folge, aus der sie nur mithilfe einer intensiven Therapie und Medikamenten herausfand.

Mit ihrer Geschichte gehe sie an die Öffentlichkeit, weil sie aufklären und sensibilisieren wolle, sagt Briguet. Bei «Gredig direkt» schildert sie die Erlebnisse ihrer Kindheit und erklärt, wie pädokriminelle Täter ihre Opfer gezielt manipulieren. Schutz biete Kindern vor allem gezielte Prävention, ist die zweifache Mutter überzeugt – sie wünscht sich diese auch vermehrt an Schweizer Schulen.

Ausstrahlung: Donnerstag, 21. Oktober 2021, 22.25 Uhr, SRF 1

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Donnerstag, 21. Oktober 2021, 22.25 Uhr, SRF 1

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