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«Gredig direkt» mit Schriftsteller Adolf Muschg

86 Jahre und kein bisschen leise. Adolf Muschg zählt seit über einem halben Jahrhundert zu den bedeutendsten Schriftstellern des Landes. Bei «Gredig direkt» erzählt er der Schweizer Literaturszene von seinem Leben und lässt das aussergewöhnliche Jahr 2020 aus seiner Sicht mit Moderator Urs Gredig Revue passieren.

Gredig direkt Moderator Urs Gredig 2020

In eine Schneiderlehre wollte die Familie den jungen Adolf Muschg drängen, einen kostspieligen Studenten wollte man sich nicht leisten. Zum Glück für die Schweizer Literatur eilte ein wohlhabender Gönner zur Hilfe und der Halbwaise Muschg konnte seine Passion für die Sprache ungebremst und frei entfalten.

Zum seriösen Schreiben sei er eigentlich mehr zufällig gekommen, vermerkt der Erfolgsautor. Man verzeiht dem heute 86-Jährigen sein Understatement; entstanden ist in über 50 Jahren ein Literarisches Werk, das vielfach preisgekrönt, zu den grossen der Gegenwart zählt. Der mittlerweile emeritierte Professor für Deutsche Sprache gilt als «Stimme der denkenden Minderheit» (Moritz Leuenberger) und ist als dies gefragt wie eh und je.

Wie erlebt ein bekennender Hypochonder die Zeiten von Corona. Was hält der politisch Engagierte und nimmermüde Citoyen von den Wutbürgern dieser Zeit und woher nimmt er die Kraft, auch im hohen Alter weiter zu publizieren? Bei «Gredig direkt» steht der ehemalige Präsident der Akademie der Künste Rede und Antwort.

Ausstrahlung: Donnerstag, 17. Dezember 2020, 22.25 Uhr, SRF 1

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Donnerstag, 17. Dezember 2020, 22.25 Uhr, SRF 1

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srf.ch/gredigdirekt

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