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«Gredig direkt» mit Fifa-Präsident Gianni Infantino

Fifa-Präsident Gianni Infantino ist in einem seiner raren TV-Interviews zu Gast bei Urs Gredig. Der Walliser, mittlerweile seit fast fünf Jahren an der Spitze des Weltfussballverbands, spricht in der Sendung «Gredig direkt» von einer «neuen Fifa», die unter seiner Ägide entstanden sei. Trotzdem ist er umstritten.

Gredig direkt Moderator Urs Gredig

2020 ist ein ereignisreiches Jahr für Gianni Infantino: Im März feiert er seinen 50. Geburtstag. Gleichzeitig weitet sich die Coronakrise zu einer Pandemie aus, die auch den Fussball in Geiselhaft nimmt. Und im Juli leitet Sonderermittler Stefan Keller ein Verfahren gegen den Fifa-Präsidenten ein. Der Hauptvorwurf: Anstiftung zum Amtsmissbrauch im Zuge der nicht protokollierten Treffen mit dem ehemaligen Bundesanwalt Michael Lauber.

Infantino gibt sich unbeirrt und betont die Fortschritte, die die Fifa unter seiner Führung gemacht habe. Transparenz bei den Geldflüssen, Korruptionsbekämpfung, die globale Entwicklung und weiterhin die völkerverbindende Kraft des Fussballs machten die «neue Fifa» aus.

Der Walliser hat auch eine spannende persönliche Geschichte: Geboren in Brig als jüngster Sohn italienischer Gastarbeiter, ist sein Leben wegen einer Gelbsucht bereits frühzeitig in Gefahr. Von Vater Vincenzo, der bei der Bahn arbeitet, wird der «Piccolino» mit dem Fussballfieber angesteckt. Als «Anwalt des Fussballs» arbeitet er sich schliesslich bis zum höchsten Funktionär hoch. Wie viel Fan steckt heute noch im umtriebigen Fifa-Präsidenten, der auch schon im Oval Office bei Donald Trump oder im Kreml bei Wladimir Putin gastierte?

Ausstrahlung: Donnerstag, 22. Oktober 2020, 22.25 Uhr, SRF 1

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Donnerstag, 22. Oktober 2020, 22.25 Uhr, SRF 1

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