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Kultur

«Einstein»: Brienz – Ein Dorf am Abgrund

Von oben droht sieben Mal mehr Fels auf das Dorf zu donnern als in Bondo. Ausserdem rutscht Brienz im Bündnerland immer weiter talwärts. Während den Bewohnern die Evakuierungspläne vorgestellt werden, arbeiten Geologinnen und Techniker an der Rettung des Dorfes. Tobias Müller moderiert die Sendung.

Tobias Müller Moderator Einstein

Die Bündner Gemeinde Brienz rutscht so schnell wie kein anderes Dorf in der Schweiz dem Abgrund entgegen. Waren es eben noch ein paar Zentimeter pro Jahr, ist es nun ein ganzer Meter. Und als wäre das nicht genug, drohen seit Neustem von oben gewaltige Felsmassen auf Brienz zu donnern. Sieben Mal mehr Fels als 2017 in Bondo bewegen sich mit vier Metern pro Jahr Richtung Brienz. Rutsch und Bergsturz scheinen zusammenzuhängen. Doch was geschehen wird, ist noch kaum vorhersagbar. Im schlimmsten Fall verschütten die Felsbrocken das ganze Tal bis Tiefencastel. Wie gehen die Bewohner damit um?

«Einstein» begleitet seit dem Frühling 2019 die Bauernfamilie Bonifazi, erlebt, wie ihnen mitgeteilt wird, dass das Dorf vielleicht bald evakuiert werden muss, und darf in das buchstäblich auseinandergerissene Elternhaus. Die Sendung zeigt, wie die Bonifazis bei der Wassersuche mithelfen, denn Wasser ist vermutlich der Treiber des Rutsches. Dennoch hegt die Familie die grosse Hoffnung, dass das Dorf doch noch gerettet werden kann. So wie Campo Vallemaggia, wo «Einstein» einen gewaltigen Entwässerungsstollen dokumentieren konnte, der das einstmals rutschende Tessiner Dorf gerettet hat.

«Einstein» mit der grossen Reportage über die Versuche der Forscherinnen, das Dorf Brienz zu retten, und über das Leben mit der Ungewissheit der Bewohner.

Ausstrahlung: Donnerstag, 19. September 2019, 22.35 Uhr, SRF 1

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Donnerstag, 19. September 2019, 22.35 Uhr, SRF 1

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srf.ch/einstein

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